Nissan/ Wajikra
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Die höchste Form des G”ttesdienstes ist es, gegen die eigene Natur zu handeln (Paraschat Bo 5785)

Warum verdienen es die Hunde, dass ihnen das trejfene (nicht-koschere) Fleisch zugeworfen wird?

Die höchste Form des G”ttesdienstes ist es, gegen die eigene Natur zu handeln (Paraschat Bo 5785)

Warum verdienen es die Hunde, dass ihnen das trejfene (nicht-koschere) Fleisch zugeworfen wird?
Foto: AI Avigail

Wochenabschnitt Paraschat Bo: Die höchste Form des G”ttesdienstes ist es, gegen die eigene Natur zu handeln

Rav Frand zu Paraschat Bo 5785

Ergänzungen: S. Weinmann

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Als Klall Jisrael Mizrajim verliess, bellten sie – gemäss dem Vers in der dieswöchigen Parsacha – keine Hunde an (Schemot 11:7). Der Passuk in Mischpatim sagt: “Heilige Männer sollt ihr für Mich sein, Fleisch eines auf dem Feld zerrissenen Tieres sollt ihr nicht essen; den Hunden sollt ihr es vorwerfen” (Schemot 22:30). Raschi zur Stelle kommentiert, dass die Hunde, denen das nicht-koschere Fleisch zugeworfen werden soll, als Zeichen dafür ausgewählt wurden, dass der Allmächtige keinem Geschöpf seinem ihm zustehenden Lohn vorenthält. In anderen Worten, die Hunde erhielten als Belohnung dafür, dass sie nicht bellten, als die Juden Mizrajim verliessen, das trejfene Fleisch, das von den Juden nicht verzehrt werden darf.

Die Frage, die gestellt werden kann, lautet wie folgt: In der letztwöchigen Parascha sagen Chasal (unsere Weisen), dass die Frösche überall hinsprangen – sogar in die Öfen der Ägypter. Auf diese Weise heiligten sie den Namen von Haschem. Wer verdient jetzt jedoch mehr Lohn, ein Frosch, der in einen brennenden Ofen springt, oder ein Hund, der nicht bellt? Logischerweise würden wir sagen, dass die Frösche sich dem Willen G-ttes unterwarfen und ihm sogar ihr Leben opferten und mehr Belohnung verdienten als die Hunde. Und doch sagt die Tora nicht, dass wir unsere getrockneten Würmer, oder etwas Ähnliches, den Fröschen als Belohnung für ihren aufopfernden Dienst in Mizrajim geben sollten.

Eine zweite Beobachtung kann gemacht werden: In Perek Schira singen alle Tiere der Tierwelt Loblieder für den Allmächtigen. Chasal sagen, dass das Lied, das von den Hunden gesungen wird, wie folgt lautet: “Kommt, lasst uns niederwerfen und verbeugen, lasst uns hinknien vor Haschem, unserem Schöpfer” (Tehillim 95:6). Der Midrasch (Jalkut Schimoni Paraschat Bo 187) bemerkt, dass Raw Jeschaja, der Talmid (Schüler) von Rabbi Chanina ben Dossa, 85 Tage fastete. Er konnte nicht verstehen, wie die Hunde das Verdienst haben, Loblieder (Schira) dem Allmächtigen zu singen. Der Passuk (Jeschaja 56:11) nennt Hunde “Asej Nefesch – unverschämte Geschöpfe”. Jedes Geschöpf hat seine kennzeichnenden Eigenschaften. Hunde verkörpern die Eigenschaft der Chuzpa! Deshalb konnte Raw Jeschaja nicht verstehen, wie Hunde Schira singen können. Er fastete 85 Tage, um eine G”ttliche Erkenntnis zu erhalten, wie diese seltsame Gegebenheit verstanden werden kann.

Der Midrasch sagt, dass ein Engel zu Raw Jeschaja kam und ihm sagte, dass er vom Himmel geschickt wurde, um ihn zu informieren, dass die Hunde wegen ihrem achtbaren Verhalten zur Zeit des Auszugs aus Ägypten – worüber geschrieben steht: “Gegen alle Kinder Jisraels wird kein Hund seine Zunge wetzen” (Schemot 11:7) – das Verdienst erhielten, Schira dem Allmächtigen zu singen. Nicht nur hatten sie das Verdienst, Schira zu singen, sondern die Hunde haben auch das Verdienst, dass ihr Kot dafür verwendet wird, das Fell von Tieren – in Vorbereitung für die Herstellung des Pergamentes – zu gerben, das für das Schreiben von Sifrej Tora, Tefillin und Mesusot verwendet wird. Ich sah im Sefer Darasch Mordechai, dass der Autor, Rav Mordechai Druck, heutige Sofrim (Schreiber) fragte, ob dies heute immer noch der Fall sei, und sie die Tatsache bestätigten, dass die Essenz der Chemikalien, die zur Herstellung des Pergamentes aus Tierfellen zum Schreiben von Kitwej Kodesch (heilige Schriften), verwendet wird, immer noch von Hundekot stammt.

Die Frage wird also dreifach gestärkt. Die Hunde verdienen es, dass ihnen nicht-koscheres Fleisch zugeworfen wurde; sie verdienen es, Schira zu singen, und sie verdienen es, dass ihr Kot zur Herstellung von Pergament für heilige Schriften verwendet wird – alles aus welchem Grund? Weil sie die wegziehenden Juden nicht anbellten. Wenn wir dies wiederum dem “Heldentum” der Frösche während der zweiten Plage gegenüberstellen, scheint es wie ein sehr minimales Opfer seitens der Hunde zu sein, dass sie sich zurückhielten, “ihre Zungen zu wetzen”.

Die Erklärung ist, dass für den Ribbono schel Olam (Herr der Welt) nichts wertvoller ist als eine Person, ein Tier oder irgendein Geschöpf, das gegen seine Natur handelt. Dies ist die höchste Form des G”ttesdienstes. Ein Mensch, der seinen Instinkt und seine angeborenen Eigenschaften überwindet, wird vom Allmächtigen mehr geliebt als irgendetwas anderes.

Hunde bellen! Die Gemara sagt im Traktat Baba Kama (60b), dass wenn der Mal’ach Hamawet (der Todesengel) in der Stadt ist, die Hunde “weinen”… Und beim Sterben der Erstgeborenen war der Todesengel in der Stadt! Es ist in den Augen von Haschem eine erstaunliche Errungenschaft der Hunde, dass sie in Ägypten ihre Neigungen bezwangen und nicht ihren natürlichen Veranlagungen nachgaben, um bei der Plage des Sterbens der Erstgeborenen nicht zu heulen. Die Frösche andererseits mögen vielleicht nicht einmal realisiert haben, dass sie in Öfen hineinsprangen, und sogar falls sie irgendeine Belohnung verdienten, war – gemäss eines Midrasch (Midrasch Tehilim 28:2) – die Belohnung, dass die, die in die Öfen sprangen, nicht starben und zum Fluss zurückkehrten.

Wenn wir eine solche Lehre von Chasal hören, sind dies natürlich alles bildliche Ausdrücke. Chasal wollen uns etwas lehren. Die Botschaft ist, dass wir alle natürliche Neigungen haben. Manche von uns haben die Neigung, sich leichter aufzuregen als andere; andere Leute haben die Tendenz, geizig zu sein, während andere die Neigung haben, leicht Geld auszugeben. Menschen haben verschiedene Eigenschaften. Sogar Geschwister, und sogar Zwillinge, können gänzlich verschiedene Neigungen haben. Es gibt unterschiedliche Techunot Hanefesch (Eigenschaften der Seele).

Die Herausforderung für den Menschen beim Dienen des Ribbono schel Olam ist es, fähig zu sein, seine Techunot Hanefesch bei Bedarf zu beherrschen und zu ändern, um den Willen des Allmächtigen zu befolgen. Dies ist, was bei den Hunden in Ägypten so grossartig war.

Als ich kürzlich in Chicago eine Rede hielt, deutete ich solch einen Gedanken an. Raw Ben Zion Twersky, der Sohn von Raw Michel Twersky, erzählte mir, dass der Ba’al HaTanja in Tora Or (Paraschat Toldot) einen ähnlichen Begriff als Interpretation einer bestimmten Talmudstelle erwähnt. Er sandte mir später ein E-Mail mit der Quelle, wo der Tora Or diese Idee erwähnte, wie auch eine Stelle, wo der Tanja selbst dieselbe Idee erwähnt.

Diese Idee erklärt eine Gemara in Massechet (Traktat) Awoda Sara (18a), die viele Ba’alej Mussar (Lehre zu moralischem und ethischem Verhalten) wie auch chassidische Denker beschäftigt hat. Die Gemara erzählt, dass als Rabbi Jossi ben Kissma krank wurde, Rabbi Chanina ben Tradjon ihn besuchte. Rabbi Jossi ben Kissma fragte Rabbi Chanina ben Tradjon: “Was in aller Welt tust du? Du siehst doch, dass die Römer Gesandte vom Himmel sind. Sie haben das Bejt Hamikdasch verbrannt, haben unzählige Weisen, Fromme und Juden umgebracht und sind noch immer an der Macht! Ich habe gehört, dass du Chanina, mein teurer Freund, öffentlich aus deiner Sefer Tora die Lehre studierst und Schüler versammelst und sie unterrichtest, trotz des Verbotes der römischen Regierung. Dies ist doch ein Kapitalverbrechen.” Rabbi Chaninas Antwort war: “Vom Himmel wird man sich erbarmen.” Rabbi Jossi ben Kissma entgegnete: “Ich erkläre dir Tatsachen und gebe dir ein vernünftiges Argument, und du sagst: ‘Vom Himmel wird man sich erbarmen’? Ich werde erstaunt sein, wenn die Römer dich nicht zusammen mit deiner Sefer Tora verbrennen werden.”

Dies ist genau, was auch geschah. Der Talmud fährt mit der berühmten Geschichte fort, wie die Römer Rabbi Chanina ben Tradjon verbrannten. Sie wickelten ihn in seiner Sefer Tora ein, umgaben ihn mit Bündel von Zweigen, brachten nasse Wattebausche und legten sie auf sein Herz, um seine Qual zu verlängern, und entfachteten das Feuer und verbrannten ihn.

Vor der Beschreibung des tragischen Endes von Rabbi Chanina ben Tradjon erzählt die Gemara die Geschichte des Dialogs zwischen ihm und dem kranken Rabbi Jossi ben Kissma weiter. Rabbi Chanina ben Tradjon fragte Rabbi Jossi ben Kisma: “Sage mir, was wird mein Schicksal in der Kommenden Welt sein?” Rabbi Jossi ben Kissma fragte ihn daraufhin: “Hast du je etwas sehr Wertvolles in deinem Leben (Klum Ma’asse ba leJadcha) getan?” Rabbi Chanina antwortete, dass es wirklich einen Vorfall gab, der speziell sei. “Ich hatte einst Geld, das ich am Purim sammelte und an Arme verteilen wollte. Ich legte jedoch das Geld in eine falsche Tasche, und es vermischte sich mit meinem persönlichen Geld. Ich verteilte deshalb das ganze Geld – das Geld, das für die Armen bestimmt war, und mein persönliches Geld – an arme Leute.” Rabbi Jossi war sehr beeindruckt von dieser noblen Handlung und sagte: “Wenn dies der Fall ist, dann wirst du sicher ins Olam Haba (kommende

Welt) kommen. Nicht nur das, sondern möge es Haschems Wille sein, dass mein Teil im Gan Eden gleichwertig sei wie dein Teil.”

Viele setzen sich mit dieser verwirrenden Gemara auseinander. Rabbi Chanina ben Tradjon wird ein Märtyrer, weil er öffentlich Tora unterrichtet hat. Er fragt sich, ob er es verdient, ins Olam Haba zu kommen? Was die Frage noch verstärkt, ist, dass der Vorfall, den er erwähnt, der laut Rabbi Jossi ben Kissma seine Eintrittskarte ins Gan Eden (Paradies) ist, im Vergleich zu jenem Märtyrertum zu verblassen scheint! Was bedeutet diese Talmudstelle?

Raw Schne’ur Salman von Liadi, der Ba’al haTanja, beantwortet dies in seinem Sefer Torah Or mit einer erstaunlichen Interpretation: Es gibt gewisse Leute, die das intellektuelle Vergnügen des Lernens von Tora lieben. Der Ba’al haTanja bringt als Beweis dafür die nichtjüdischen Philosophen früherer Zeiten – ihnen war jedes einzelne Vergnügen der Welt offen, ohne Einschränkungen, die ihnen durch G”ttesfurcht oder G”ttliche Weisungen auferlegt worden wären – und doch gaben sie all die Vergnügungen des Lebens auf, um sich in die intellektuellen Herausforderungen irgendwelcher säkularer Lehren, die sie interessierten, zu vertiefen. Für solche “geistesabwesende Professoren” können Themen wie Chemie oder Physik ihr ganzes Leben bedeuten! Der Grund dafür ist, dass für sie das grösste Vergnügen im Leben nicht das Essen, Trinken oder andere physische Genüsse sind. Ihr grösstes Vergnügen ist das Erwerben von Wissen und Weisheit. Sie sind bereit, alles andere aufzugeben, um Weisheit zu erzielen.

Rabbi Chanina ben Tradjon sagte: “Ja, ich lehre öffentlich Tora. Aber vielleicht tue ich es nicht wirklich ‘des Himmels wegen’, vielleicht tue ich es, weil ich es geniesse, weil dies mein Leben ist. Es gibt kein grösseres Vergnügen für mich, als öffentlich Tora zu unterrichten.” Falls dies der Fall wäre, würde er für solche Bemühungen und sogar Märtyrertum vielleicht kein Olam Haba erhalten. Er tut es, weil er süchtig nach Tora ist. Manche Menschen sind süchtig nach Alkohol oder Drogen oder andere suchterzeugende Vergnügungen. Rabbi Chanina ben Tradjon realisierte, dass er nach Tora süchtig war. Er befürchtete, dass er für eine persönlich solch genussvolle Handlung vielleicht kein Olam Haba verdienen könnte.

Aus diesem Grund musste Rabbi Jossi ben Kissma eine andere Quelle des Verdienstes finden, das Rabbi Chanina vielleicht besass. Seine Frage war: “Hast du je etwas getan, das gegen deine Natur verlief?” Darauf antwortete Rabbi Chanina bejahend: “Ja, es gab etwas, das ich einst tat, das gegen meine natürliche Neigung verlief.” Der Ba’al haTanja bemerkt, dass Leute, die eine Affinität zu intellektuellen Vergnügungen haben, dazu neigen, von Natur aus geizig zu sein und ihr Geld nicht gerne weggeben wollen. (Rav Frand: Ich habe keine Ahnung, warum dies der Fall sein sollte? Anmerkung des Herausgebers: Möglicherweise, weil sie so in ihrem Vergnügen vertieft sind, dass sie die Bedürfnisse anderer überhaupt keine Achtung schenken!)

Raw Jossi ben Kissma war der Meinung, dass wenn Rabbi Chanina fähig war, den Vorfall zu beschreiben, als er gegen seine Neigung handelte und freiwillig sein persönliches Geld, das sich mit der Zedaka vermischt hatte, wegzugeben, dies ein klares Zeichen dafür war, dass sein Dienst für den Allmächtigen strengstens nur für den Himmel war und er es verdiente, in die Kommende Welt aufgenommen zu werden.

Der Ba’al haTanja erklärt in gleicher Weise den berühmten talmudischen Ausspruch (Traktat Chagiga 9b), dass man einen Menschen, der sein Gelerntes 100 Mal wiederholt, nicht mit jemandem vergleichen kann, der es 101 Mal tut. Der letztere wird ein “Owed Haschem” (ein Diener von Haschem) genannt im Gegensatz zum ersteren. Der Ba’al haTanja erklärt, dass jeder etwas 100-mal lernt und wiederholt. Dies war das übliche Vorgehen. So lernten sie. Wenn jemand jedoch über das normale Mass hinausgeht, mehr als was erwartet wird, ist er ein Owed Haschem.

Dies ist der Gedanke bei den Hunden. Ein Hund, der nicht bellt, verfährt gegen seine Natur. Eine Person, der das Richtige tut, das gegen seine oder ihre Natur ist, steht auf dem höchsten Niveau des G”ttlichen Dienstes. Als Folge davon verdienten sie es, Schira zu singen, wurden mit dem nicht-koscheren Fleisch belohnt, und ihr Nebenerzeugnis wird für die Herstellung von Tora, Tefillin und Mesusot verwendet.

 

Quellen und Persönlichkeiten:

 

  • Raschi, Akronym für Rabbi Schlomo ben Jizchak (1040-1105); Troyes (Frankreich) und Worms (Deutschland); „Vater aller TENACH- und Talmudkommentare“.
  • Jalkut Schimoni ist eine Midraschim-Sammlung. Der Verfasser ist vermutlich Rabbi Schim’on Kara, genannt Rabbi Schim’on haDarschan. Französischer Rabbiner (12. Jahrhundert) Nach anderen Quellen aus Frankfurt a/M stammend (11. Jahrhundert); vermutlich doch erst aus dem 13. Jahrhundert. Dieses Werk ist deshalb besonders wertvoll, weil er diverse Quellen benutzt, die ansonsten teilweise oder ganz als verloren gelten, wie Sifrej Suta, Midrasch Jelamdenu, Midrasch Awkir, etc.
  • Rabbi Schne’ur Salman ben Baruch von Liadi (1745-1812); Ljosna (Weissrussland) (begraben in Hadicz/Ukraine). Rabbiner, Talmudgelehrter und Begründer der chassidischen Chabad-Lubawitsch-Bewegung. Verfasser einer systematischen Zusammenfassung der chassidischen Philosophie, bekannt als Likutej Amarim – Tanja. Deshalb wird er in der Regel der “Ba’al haTanja” Ausserdem verfasste er den Schulchan Aruch haRav, seine Version des klassischen Schulchan Aruch, in dem halachische Entscheidungen und ihre Begründungen ausgeführt werden. Weitere Werke: Tora Or und Likkutei Tora – chassidische Erklärungen zu den wöchentlichen Tora-Abschnitten, Schir HaSchirim und des Buches Esther, wie Sefer haMa’amrim, auch bekannt als Ma’amarej Admor haSaken – Chassidische Erläuterungen zu div. Themen.
  • Rav Mordechai Druck (1943-2010); Jerusalem. Bekannter Maggid, der in unzähligen Batej Midraschim, Synagogen und auch bei der Kotel Hama’arawi hervorragende Schiurim erteilte. Viele seiner Gedanken zum Chumasch wurden im 5-bändigen Werk Darasch Mordechaj
  • Rabbi Michel Twerski (geb. 1939) ist ein US-amerikanischer chassidischer Rabbi und auch als Komponist jüdischer Musik bekannt. Derzeit leitet er die Beth Jehudah Gemeinde in Milwaukee. Er ist der Bruder des verstorbenen Psychiaters Rabbi Abraham J. Twerski. Rabbi Twerski ist ein Nachkomme der Chassidischen Dynastie von Tschernobil.  Rabbi Michel Twerski ist ein Sohn von dem Hornosteipeler Rebbe Rabbi Jacob Israel Twerski (1898–1973) aus Milwaukee, Wisconsin, und Dvorah Leah Twerski (1900–1995), Tochter des Bobover Rebben Rabbi  Ben Zion Halberstam Nach dem Tod seines Vaters folgte Rabbi Michel seinem Vater als Hornosteipler Rebbe of Milwaukee.
    Einer seiner Söhne ist Raw Ben Zion Twersky, der seinem Vater bei der Leitung der Gemeinde Beth Jehudah in Milwaukee behilflich ist.

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Die Bearbeitung dieses Beitrages erfolgte durch Mitarbeiter des Jüfo-Zentrums in Zürich

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