Der Gedanke und die Art des Gebens sind entscheidend
Rav Frand zu Paraschat Wajakhel 5786
Bearbeitet und ergänzt von S. Weinmann
Weitere Artikel zum Wochenabschnitt finden Sie hier
Diese Woche möchte ich zwei Einsichten zur Parascha aus unterschiedlichen Quellen miteinander verbinden. Beide weisen auf denselben ‘Mussar Haskel’ hin – eine wichtige ethische Lehre.
Der Vers in Paraschat Wajakhel sagt:
„Die Männer kamen mit den Frauen; jeder, dessen Herz ihn bewegte, brachte Spangen, Ohrringe, Ringe und Schmuckstücke – allerlei goldene Geräte – jeder Mann, der eine Goldgabe für Haschem darbrachte.“ [Schemot 35,22]
Alle Arten von Frauenschmuck wurden für den Bau des Mischkan gebracht. Der Targum erklärt, dass die Frauen diese Schmuckstücke tatsächlich trugen, als sie sie zum Ort brachten, an dem die Materialien für den Mischkan entgegengenommen wurden.
Die Frage lautet: Wenn die Frauen diese Stücke ohnehin dem Gisbar (dem Schatzmeister) übergeben wollten – warum trugen sie sie dann? Wenn eine Frau ihre Schmuckschatulle betrachtet und entscheidet: „Dieses Armband kann ich entbehren, diese Ringe kann ich spenden“, wäre es doch naheliegender, die Stücke einfach in der Hand zu tragen, statt sie anzulegen.
Eine Erklärung, die im Namen von Rabbi Mosche Feinstein sel. A. überliefert wird, besagt Folgendes: Die Frauen wollten eine Botschaft vermitteln.
Sie wollten zeigen: „Dies ist kein alter Schmuck, den ich seit fünfundzwanzig Jahren nicht mehr getragen habe.“ Mode und Geschmack ändern sich, und es wäre leicht, sich von etwas zu trennen, das ohnehin nicht mehr verwendet wird. Doch genau das war hier nicht der Fall.
Die Frauen wollten deutlich machen, dass dies ihr aktueller Schmuck war – Schmuck, den sie liebten und den sie tatsächlich trugen. „Ich gebe ihn, weil ich eine wertvolle Gabe für den Mischkan darbringen möchte. Ich möchte dem Ribono schel Olam zeigen, dass ich etwas opfere, das mir wirklich lieb ist.“
Dadurch erhält die Gabe eine viel tiefere Bedeutung. Die Spenderin nimmt buchstäblich den Ring von ihrem Finger und gibt ihn für den Mischkan. Von diesem Moment an wird ihr Finger diesen Ring nicht mehr tragen.
Die Lehre daraus ist: In vielen Bereichen des Lebens – besonders bei Zeddaka (Wohltätigkeit und Spenden) und im Awodat Haschem (G-ttesdienst) – ist nicht allein der materielle Wert entscheidend. Entscheidend ist die Art und Weise, wie etwas gegeben wird.
Diese Idee hilft uns auch, eine andere Stelle in unserer Parascha zu verstehen. Wenige Verse später sprechen zwei Verse von Frauen, die Ziegenhaar spannen, um Garn oder Stoff herzustellen.
Zuerst heisst es:
„Und jede weise Frau spann mit ihren Händen, und sie brachten das Gesponnene: den blauen, purpurnen und scharlachroten (karmesinroten) Faden und den Byssus (Leinen).“ (Schemot 35,25)
Das bedeutet: Sie nahmen das Rohmaterial, spannen es und brachten das fertige Garn dar. Das war nicht so wie heute, wenn man fertigen Stoff in einem Geschäft kaufen kann. Damals musste man das Material selbst verarbeiten und verspinnen.
Der nächste Vers sagt jedoch:
„Und alle Frauen, deren Herz sie mit Weisheit erfüllte, spannten das Ziegenhaar.“ (Schemot 35,26)
Die beiden Verse klingen ähnlich, doch die Formulierung ist unterschiedlich. Im ersten Vers heisst es: „Jede weise Frau spann mit ihren Händen.“ Im zweiten Vers dagegen: „Alle Frauen, deren Herz sie dazu bewegte, spannten das Ziegenhaar.“
Raschi erklärt diesen zweiten Passuk – gestützt auf eine Stelle in der Gemara im Traktat Schabbat (74b) – als Hinweis auf eine aussergewöhnliche Fähigkeit. Er erläutert, dass die Frauen über ein besonderes Geschick verfügten: Sie spannen das Ziegenhaar, während es noch an den Ziegen befestigt war.
Dennoch bleibt eine grundlegende Frage: Warum wurde das Ziegenhaar überhaupt auf diese ungewöhnliche Weise gesponnen?
Mehrere Kommentatoren erklären den Zweck dieser ungewöhnlichen Methode:
Der Seforno erklärt, dass der Zweck dieser Methode darin bestand, dem gesponnenen Ziegenhaar einen besonders schönen Glanz (Sohar nossaf) zu verleihen. Offenbar erhält das Garn ein glänzenderes und edleres Aussehen, wenn das Ziegenhaar gesponnen wird, während es noch am Tier befestigt ist.
Der Masskil leDavid erklärt, dass diese Methode dazu diente, den Stoff sauber zu halten. Da das Ziegenhaar – anders als andere Stoffe – nicht gefärbt oder eingefärbt wurde, bestand die Gefahr, dass es leicht schmutzig werden konnte. Deshalb liess man das Haar auf dem Rücken der Ziegen, damit es nicht über den Boden schleife und verunreinigt werde.
Rabbi Jonatan Eibenschütz nennt in seinem Werk Tiferet Jonatan noch einen weiteren Grund: Solange das Haar am Tier befestigt war, konnte es keine Tum’a (Unreinheit) annehmen, denn etwas, das mit einem lebenden Wesen verbunden ist, ist nicht empfänglich für rituelle Unreinheit.
Trotz all dieser Erklärungen bleibt es dennoch bemerkenswert und ungewöhnlich, dass das Garn gesponnen wurde, während es noch am Tier befestigt war.
Eine weitere Beobachtung: In Passuk 25 ist von „jeder weisen Frau“ die Rede – im Singular. In Passuk 26 hingegen heisst es „alle Frauen, deren Herz sie mit Weisheit erfüllte“ – im Plural. Warum dieser Wechsel in der Ausdrucksweise – von einzelnen Frauen im ersten Passuk zu allen Frauen (Laschon Rabbim) im zweiten Passuk?
Der Tolner Rebbe erzählt dazu eine Geschichte:
Ein junger Chassid aus der Gerer Gemeinde in Warschau war sehr arm. Als sein Sohn geboren wurde, veranstaltete er einen Schalom Sachor (die Zusammenkunft am Freitagabend vor der Brit Mila). Der Sohn des Gerer Rebben – Rabbi Meir Alter, der Sohn des Imrej Emes (der später leider im Holocaust umkam) – kam zu diesem Anlass, da er den jungen Vater kannte.
Doch er kam spät. Und als er schließlich eintraf, war praktisch nichts mehr übrig – kein Bier, keine Kichererbsen, kein Kuchen. Gar nichts.
Heute erscheint uns das kaum vorstellbar. Würde so etwas heute geschehen, wäre das kein Problem: Man ginge einfach in die Küche und holte eine Tüte Kartoffelchips, etwas Popcorn oder ein paar Kekse hervor. Doch im damaligen Warschau gab es tatsächlich nichts mehr im Haus.
Man stelle sich die Situation vor: Der Sohn des Rebben kommt zur Simcha, und es gibt nichts, womit man ihn bewirten könnte.
Der Vater suchte im ganzen Haus, oben und unten, und fand schliesslich eine einzige Zwiebel. Er nahm die rohe Zwiebel, legte sie auf einen Teller, brachte sie zu Rav Meir Alter und sagte:
„Ah! A Tzibbele far dem Rebbe’s Sun“ – „Ah! Eine Zwiebel für den Sohn des Rebben!“
Der Tolner Rebbe kommentiert: Hätte man dort gestanden und gesehen, mit welcher Derech Erez, mit welcher Begeisterung und mit welchem Respekt dieser Vater die Zwiebel dem Sohn des Rebben überreichte, hätte man denken können, er serviere ihm Fasan unter Glas, eine auserlesene Delikatesse.
Der Vater war so tief bewegt davon, dass der Sohn des Rebben zu seiner Simcha gekommen war, dass er ihn unbedingt ehren wollte. Und so ehrte der Ba’al Simcha den Sohn des Rebben – mit einer einfachen rohen Zwiebel. Doch die Art und Weise, wie er sie darbrachte, war, als würde er ihm die kostbarste Delikatesse servieren.
Die Zwiebel selbst war einfach – doch die Art, wie sie gegeben wurde, verlieh ihr Würde.
Der Tolner Rebbe zitiert in diesem Zusammenhang auch die berühmte Gemara (Traktat Kidduschin 31a–31b):
יש מאכיל לאביו פסיוני וטורדו מן העולם, ויש מטחינו בריחיים ומביאו לחיי העולם הבא
Übersetzung:
„Es gibt jemanden, der seinen Vater mit Fasanen (den feinsten Speisen) bewirtet und ihn dies aus der Welt vertreibt; und es gibt jemanden, der seinen Vater an der Mühle mahlen lässt und dies ihn zum Leben in der kommenden Welt bringt.“
Erklärung von Raschi und Tossafot zur Stelle – im Namen des Talmud Jeruschalmi:
Ein Mensch kann seinem Vater die grössten Delikatessen vorsetzen – doch wenn er dies ohne Respekt oder in herablassender Weise tut, kann er dadurch sogar seinen Anteil am Olam HaBa (künftige Welt) verlieren. Beispiel: Der Vater fragt: Woher hast du diese Delikatesse. Der Sohn antwortet: Alter! Frage keine Fragen, kaue und iss!
Umgekehrt, er lässt seinen Vater an der Mühle mahlen und bringt ihn dadurch zum Leben in der kommenden Welt. Beispiel: Der Vater wird zum Militärdienst eingezogen, und der Sohn meldet sich freiwillig, um anstelle seines Vaters zu gehen und die sehr schwerere Arbeit im Heer zu übernehmen. Der Vater bleibt zurück und verrichtet die vergleichsweise viel leichtere Arbeit des Mahlens – eine Arbeit, die der Sohn selbst hätte tun müssen (um Geld zu verdienen).
Äusserlich sieht es so aus, als würde der Sohn seinen Vater arbeiten lassen – in Wahrheit geschieht es aus Ehrerbietung und Liebe.
Ich erinnere mich noch gut an die Jahre, als ich im Kollel lernte. Damals hatten wir nicht viel Geld. Eines Tages hatte meine Schwiegermutter, seligen Andenkens, Geburtstag. Wir hätten ihr gerne ein schönes Geschenk gekauft, aber wir konnten es uns einfach nicht leisten.
Meine Frau entschied sich deshalb, ihr selbst etwas zu machen. Sie kaufte Stoff und nähte für ihre Mutter einen Quilt (Steppdecke). Es war nicht einmal ein grosser Quilt. Aber es war im Grunde dieselbe Geschichte wie bei dem Gerer Chassid mit der Zwiebel für den Sohn des Rebben. Wir hatten nicht das Geld für ein teures Geschenk, aber wir wollten dennoch etwas geben. Also legte meine Frau ihre ganze persönliche Mühe und Liebe in diesen Quilt. Und ihre Mutter schätzte dieses Geschenk sehr – gerade, weil sie wusste, wie viel Herz und Anstrengung darin steckten.
Wenn man nicht über kostbare Mittel verfügt, gibt es eine andere Möglichkeit, dies auszugleichen.
Diese Idee erklärt unsere Verse in Paraschat Wajakhel:
Die Frauen, von denen Passuk 25 spricht, waren offenbar wohlhabender. Sie konnten sich Techelet und Argaman, kostbare Stoffe, leisten. Sie webten und färbten diese Materialien und brachten sie für den Mischkan.
Doch die anderen Frauen, von denen Passuk 26 spricht, hatten nichts dergleichen. Alles, was sie besassen, war Ziegenhaar. Unter all den Materialien, die zum Mischkan beigetragen wurden – Gold, Silber, Kupfer, Techelet, Argaman und vieles mehr – stand Ziegenhaar gewissermaßen ganz am Ende der Liste. Was ist schon Ziegenhaar im Vergleich zu all den anderen wertvollen Materialien?
Die Antwort dieser Frauen lautete: „Wir werden auch unser Geschenk besonders machen.“
Wie konnten sie das tun? Sie taten es auf eine Weise, die eine erstaunliche Anstrengung erforderte: Sie spannen das Ziegenhaar, während es noch auf dem Rücken der Ziegen war.
Man könnte fragen: Wen sollte das beeindrucken? Sobald daraus Stoff hergestellt war, würde niemand mehr wissen, auf welche Weise es gesponnen wurde. Ausserdem wurden diese Ziegenhaarstoffe später im Mischkan teilweise verdeckt – fast niemand sah das fertige Produkt.
Für wen also taten sie das?
Die Antwort ist: Für den Ribono schel Olam (Herr der Welt). Der Ribono schel Olam weiss, wie viel Mühe diese Frauen in ihr Geschenk investierten. Sie sagten: „Ich habe kein Gold. Ich habe keine kostbaren Farbstoffe. Alles, was ich habe, ist Ziegenhaar. Aber ich werde daraus etwas Besonderes machen.“
Wie macht man Ziegenhaar bedeutungsvoll? Indem man eine besondere Fähigkeit einsetzt – das, was die Gemara [Traktat Schabbat 74b] [eine „Chochma jeteira“, eine besondere Geschicklichkeit, nennt.
Deshalb sagt Passuk 26: „we-chol haNaschim“ – „und alle Frauen“. - Warum „alle Frauen“?
Haben Sie jemals versucht, eine Ziege zu streicheln? Oder sie festzuhalten? Wenn ich mit meinen Enkeln im Zoo im Streichelbereich bin, versuche ich manchmal, die kleinen Hörner einer Ziege zu greifen. Es dauert vielleicht zwei Sekunden, bis die Ziege ihren Kopf wegzieht – und ich kann sie nicht mehr festhalten.
Kann man sich vorstellen, eine Ziege auf den Schoss zu nehmen und dann ruhig ihr Haar zu spinnen? Was würde die Ziege wohl dazu sagen?
Darum sagt der Passuk „alle Frauen“ – weil niemand diese Arbeit allein hätte tun können. Es war eine Aufgabe, für die mehrere Frauen zusammenarbeiten mussten.
Der erste Pasuk spricht von „jeder Frau“ im Singular, weil es dort keine besondere Schwierigkeit gab. Es war eine normale Spende. Eine Frau nahm das Material, färbte oder webte es und brachte es zum Mischkan. Punkt.
Doch wenn man das Ziegenhaar auf dem Rücken der Ziegen spinnen wollte, um die Qualität des Geschenks zu erhöhen, dann brauchte man mehrere Frauen gleichzeitig.
Darum verwenden die beiden Pessukim unterschiedliche Sprache.
Der erste Passuk beschreibt eine normale Spende. Der zweite Passuk spricht von Frauen, die ihre scheinbar unscheinbare Gabe besonders machen wollten.
Deshalb sagt der Passuk: „wechol haNaschim ascher nassa Liban otana“ – „alle Frauen, deren Herz sie dazu bewegte“. Es war nicht besonders wegen seines materiellen Wertes – sondern besonders wegen der Mühe und Hingabe.
Das ist die bekannte Botschaft von Chasal (Talmud Traktat Sanhedrin 106b):
„רחמנא ליבא בעי - Rachmana Liba ba’i“ – der Allbarmherzige verlangt das Herz.
Am Ende des Tages möchte der Ribono schel Olam unser Herz.
Ein Mensch kann vielleicht nur ein sehr bescheidenes Geschenk bringen. Doch wenn es alles ist, was er geben kann – und er es mit ganzem Herzen und ganzer Seele gibt – dann kann es vor G-tt sogar bedeutender sein als ein teures und glänzendes Geschenk.
Quellen und Persönlichkeiten:
Raschi, Akronym für Rabbi Schlomo ben Jizchak, Rabbi Schlomo Jizchaki oder Rabban Schel Jisrael (der Grosslehrer Jisraels), meist jedoch nur Raschi genannt (1040-1105); Troyes (Frankreich) und Worms (Deutschland). Er war ein französischer Rabbiner und massgeblicher Kommentator des Tenach und Talmuds; „Vater aller TENACH- und Talmudkommentare“. Er ist einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten des Mittelalters. Sein Bibelkommentar wird bis heute studiert und in den meisten jüdischen Bibelausgaben abgedruckt; sein Kommentar zum babylonischen Talmud gilt ebenfalls als einer der wichtigsten und ist allen gedruckten Ausgaben beigefügt.
Seforno: Rabbi Ovadia ben Ja’akov Seforno (1470 – 1550); Rom und Bologna, Italien; klassischer Chumasch-Kommentator.
Rabbi Jonathan ben Nathan Eybeschütz (Eibenschütz) (1690 - 1764); grosser Talmudgelehrter, Rabbiner und Kabbalist.Eibenschütz (Tschechien), Prag (Tschechien), Metz (Frankreich) und Altona (damals Dänemark, heute Deutschland). Verfasser von unzähligen Werken zum Talmud, zur Halacha und zum Chumasch. Bekannt nach seinem klassischen Werk Ja’arot Dewasch. Weiteres Werk ist Tiferet Jonatan zum Chumasch, sein Buch kombiniert oft halachische Einsichten, Midrasch‑Gedanken und philosophische/kabbalistische Sichtweisen.
Masskil LeDavid. Der Autor dieses klassischen Werkes ist Rabbi David Chajim Pardo (1718 -1790), italienischer Rabbiner, Rosch Jeschiwa und Gelehrter des 18. Jahrhunderts. Wurde in Venedig geboren und verschied in Jerusalem. Sein Sohn Awraham war ein Schwiegersohn des CHIDA (Rabbi Chaim Joseph David Azulai). Sein Werk Masskil LeDavid ist ein rabbinischer Super-Kommentar über den Kommentar von Raschi (רש״י) auf die Tora. Das heisst: Der Autor nimmt Raschis Erklärungen der fünf Bücher Moses und erläutert, vertieft und erklärt schwierige Passagen von Raschi, bringt zusätzliche Midrasch‑ oder halachische Belege und stellt Raschis Ansatz in einen weiteren Kontext. Er verfasste viele weitere Werke.
Rabbi Mosche Feinstein (1895 - 1986): Usda (Weissrussland), Ljuban (Russland), New York (USA). Er war ein weltberühmter Rabbiner, eine führende halachische Kapazität, und zu seinen Lebzeiten de facto die höchste rabbinische Autorität (Gadol Hador) der Orthodoxie Nordamerikas. Er war auch der Rosch Jeschiwa der Mesivta Tiferet Jeruschalajim, New York. An seiner Beerdigung nahmen etwa 300’000 Menschen teil. Rabbi Feinstein genoss ein derart hohes Ansehen, dass der bekannte Rabbi Schlomo Salman Auerbach es ablehnte, zu seinen Ehren zu sprechen. Er sagte: „Wer bin ich, dass ich zu seinen Ehren sprechen könnte? Ich studiere seine Bücher, ich bin sein Schüler.“ Er verfasste unzählige weltberühmte Werke, wie Igrot Mosche (8 Bände halachischer Responsen), Dibrot Mosche, Erklärungen zum Talmud (11 Bände) und Darasch Mosche zum Chumasch, etc.
______________________________________________________________________________
Die Bearbeitung dieses Beitrages erfolgte durch Mitarbeiter des Jüfo-Zentrums in Zürich
______________________________________________________________________________
Copyright © 2026 by Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum.
Zusätzliche Artikel und Online-Schiurim finden Sie auf: www.juefo.ch und www.juefo.com
Weiterverteilung ist erlaubt, jedoch nur unter korrekter Angabe der Urheber und des Copyrights von Autor und Verein Lema’an Achai / Jüfo-Zentrum.
Das Jüdische Informationszentrum („Jüfo“) in Zürich steht Ihnen für Fragen zu diesen Artikeln und zu Ihrem Judentum gerne zur Verfügung: info@juefo.com

