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Raw Frand zu Parschat Chaje Sara 5764 (Beitrag 1)

Die g’ttliche Fürsorge als Wechselwirkung

Bei der Beschreibung, wie Avraham eine Grabstätte für Sara, seine verstorbene Frau, von Efron, dem Chitti, erwarb, steht in der Torah: "Efron sass ("joschew" - Gegenwartsform) unter den Leuten von Chet." [Berejschit 23:10] Das Verb "joschew" wird unvollständig, nämlich ohne den Buchstaben Vav, geschrieben. Es kann deshalb auch gelesen werden: "Er hat sich (gerade) gesetzt" ("jaschaw" - Vergangenheitsform).

Raschi bemerkt, dass dieser Ausdruck uns eine versteckte Bedeutung lehren will. Efron wurde gerade an dem Tag, an dem Avraham kam, um mit ihm zu verhandeln, zum Vorsitzenden des Stadtrates eingesetzt. An genau diesem Tag kam er an die Macht und begann zu regieren. Warum war dies nötig? Darauf antwortet Raschi: "Sein Aufstieg geschah wegen der Bedeutsamkeit von Avraham."

Bis zu diesem Tag war Efron nichts anderes als ein einfacher Stadtbürger gewesen. Für Avraham wäre es unter seiner Würde gewesen mit einem Fritzen wie alle anderen über ein Grundstück zu verhandeln. G'tt griff aus diesem Grund ein und bewirkte, dass Efron die Führung übernahm. Damit war dafür gesorgt, dass Avraham mit dem angesehensten Bürger der Stadt verhandelte, als er in die Stadt kam, um eine Grabstätte zu erwerben.

Was ist die Bedeutung dieser Raschi-Erklärung? Glauben wir wirklich, dass Avraham Avinu - der gerade seine Frau verloren hatte - einen Gedanken darüber verschwendete, mit wem er über die Grabstätte zu verhandeln hatte? Macht es Sinn, dass G'tt sich in die lokale chittitische Politik einmischte, damit Avraham nicht mit einem einfachen Immobilienhändler geschäften musste? Das war das Letzte, woran Avraham in diesem Moment dachte.

Und trotzdem lernen wir von Chasal, unseren Weisen, dass es G'tt die "Mühe" wert war, in die Gemeindewahlen einzugreifen und Efron wegen Avraham’s Würde an die Macht zu bringen.

Rav Elja Meir Bloch zitiert seinen Vater, dass wir daraus eine wichtige Grundregel von persönlicher g'ttlicher Fürsorge ("Haschgachah pratit") herauslernen können. Haschgachah pratit ist ein sehr schwieriges und oft missverstandenes Konzept. Frei übersetzt bedeutet es, dass G'tt in das Leben einzelner Menschen eingreift. Es bedeutet, dass Ihm mein Leben ganz persönlich wichtig ist und Er bereit ist, für mich einzugreifen.

Die meisten Menschen erwähnen diesen Gedanken nur, wenn in ihrem Leben etwas "Wichtiges" passiert. Man nimmt ihn oft in den Mund, wenn es um den Ehepartner geht. Hier hört man die Menschen oft sagen: "Das war "Haschgachah" (g'ttliche Fürsorge")."

Was bedeutet "Haschgachah pratit" aber wirklich? Ist es "Haschgachah pratit", wenn ich einen Parkplatz gerade neben dem Eingang zum Supermarkt finde? Oder gibt es "Haschgachah pratit" nur für die grossen Dinge im Leben, wie das Finden einer Stelle oder das Auswählen des Ehegatten? Ist es reserviert für Dinge wie eine "schwere Krankheit" oder ist ein Mückenstich auch "Haschgachah pratit"?

Die Antwort lautet: Es hängt vom betreffenden Menschen ab. Unsere Weisen sagen, dass g'ttliche Fürsorge einem Schatten gleicht. "Der H'rr ist der Schatten auf deiner Rechten" [Tehillim/Psalmen 121:] Die Beziehung, die Er zu uns hat, gleicht einem Schatten. Wenn ich meine Hand hebe, hebt mein Schatten die zugehörige Hand. Wenn ich meinen Fuss bewege, so bewegt mein Schatten den entsprechenden Fuss.

Der Mensch bestimmt selbst, wie stark er G'tt in sein Leben einbezieht. Wenn G'tt ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist, so WIRD G'tt entsprechend zu einem wichtigen Bestandteil in meinem Leben. Je mehr meine Handlungen durch G'ttesnähe geleitet werden und G'tt in meinem Leben eine Rolle spielt, desto mehr wird das, was mir geschieht, von G'tt entschieden. Ich spiele sozusagen auch eine Rolle in Seinem "Leben".

Es ist möglich, dass G'tt unser Leben bis ins kleinste Detail bestimmt - sogar bei Kleinigkeiten, die für uns im Grunde genommen unwichtig sind - falls G'tt uns in unserem Leben wirklich nahe ist.

Es spielt keine Rolle, ob es Avraham störte, ob er jetzt mit Efron, dem Regierungschef, oder Efron, dem gewöhnlichen Bürger, verhandelte. Avraham befand sich auf einer solch hohen geistigen Stufe, dass es G'ttes "persönliches Anliegen" war, mit wem Avraham verhandelte. Avraham war so stark mit G'tt verbunden, das G'tt sich persönlich um jede kleinste Einzelheit im Leben dieses gerechten Menschen kümmerte.


Quellen und Persönlichkeiten:
Raschi (1040 - 1105) [Rabbi Schlomo ben Jizchak]: Troyes (Frankreich) und Worms (Deutschland); "Vater aller Torahkommentare".
Rav Elja Me'ir Bloch (1895 ­ 1955): Rosch Jeschiwa in Tels, Litauen, und Cleveland, USA.



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