Tewet 
/Paraschat Wajigasch/
Rosch Chodesch Tewet
Sontagabend zünden wir
acht Kerzen 

Beiträge zu Chanukka

Lesen Sie hier unsere hochaktuellen Beiträge zu Chanukka. Genießen Sie das Chanukka-Fest noch mehr.
Beiträge zu Chanukka

Raw Frand zu Parschat Wajeschew und Chanukka 5779

Die Bedeutung der Zahl „acht“: Ausserhalb der Naturkräfte
Raw Frand zu Parschat Wajeschew und Chanukka 5779

Rav Frand zu Chanukka 5779

Was ist der Schlüssel zu jedem militärischen Sieg?
Rav Frand zu Chanukka 5779

Gedanken zu Paraschat Mikez - Gil Barnea 5779

Josef – Ein Porträt: Vom Traumdeuter zum zweiten Mann im Staat
Gedanken zu Paraschat Mikez - Gil Barnea 5779

Der Monat Tewet

Ein Monat des Schmerzes Die Septuaginta – Übersetzung der ’Siebzig’ Das Werk G“ttes Ein unheilvoller Tag Einige Abweichungen bei der Übersetzung der Septuaginta
Der Monat Tewet
Jewanim nikbezu alaj - Josef Rosenblatt Baalei Hamenagnim - Haneiros Hallalu Haneiros Hallalu - Eli Marcus und Choir Haneiros Hallalu - Avraham Fried Jewanim nikbezu alai - Shalhevet Chassof - Yaakov Shwekey LeChaim - Tisch Chanukka Jewanim Jewanim - Yossele Jewanim Jewanim - Bels Maoz Zur bei Issac Salinac und die Philarmonic von Mexico Braver&Yanki  Cohen Al Hanissim Ana bekoach

 Wir überarbeiten momentan unsere Homepage www.juefo.com, jedoch finden Sie darin bereits viele interessante und hochaktuelle BeiträgeBesuchen Sie unsere Homepage und überzeugen Sie sich selbst.

Teilen Sie dies auch Ihren Freunden und Bekannten mit.

Paraschat Wajigasch

Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 62

Raw Frand zu Parschat Tezawe 5763 (Beitrag 1)

Jeder Schritt hinterlässt einen Eindruck

Wir entnehmen der dieswöchigen Parscha, dass am Mantelsaum des Hohepriesters Glöcklein befestigt waren. Sobald sich der Hohepriester bewegte, hörte man ihn. Der Pasuk sagt [Schemot 28:35]: "....Der Klang (der Glöcklein) soll gehört werden, wenn er hineingeht in das Heiligtum vor G'tt und wenn er es verlässt, damit er nicht stirbt." Rav Mordecha Gifter bringt dazu zwei interessante Gedanken.

Rav Gifters erste Lehre ist die folgende: Jedesmal wenn der Hohepriester einen Schritt machte, wurde dieser Schritt ihm und allen andern bewusst. Diese Tatsache vermittelt einen tiefgründigen Gedanken: Jeder Schritt, den ich mache, hat eine Wirkung. Er erzeugt ein Geräusch. Das lehrt den Hohepriester, dass jede seiner Handlungen "jeder Schritt, jede Bewegung" eine besondere Bedeutung hat. Dies gilt auch für jeden Führer der jüdischen Gemeinschaft. Dies gilt umso mehr, je grösser er ist. Eigentlich sollten wir alle versuchen, jeder unserer Handlungen die grösstmögliche Bedeutung zu verleihen.

Klopfe an, bevor du eintrittst

Rav Gifters zweite Beobachtung beruht auf einer Gemara im Traktat Pesachim [112a]. Die Gemara sagt an dieser Stelle, dass der Tanna

(Mischnalehrer) Rabbi Jehoschua jedesmal anklopfte, bevor er ein Haus betrat. Der Raschbam zitiert einen Midrasch Rabba, der erklärt, dass der Grund dafür im Vers unserer Parscha zu finden sei. Der Hohepriester wurde (wegen den Glöcklein) fortwährend gehört, wenn er sich ins Allerheiligste hineinbegab. Von dieser Regel für den Hohepriester leitet Rabbi Jehoschua ein Gesetz für Derech Erez (gutes Benehmen) ab. Es ist nicht angebracht, einfach bei jemandem hineinzuschneien. Rabbi Jehoschua betrat das Haus eines Fremden oder sogar das Haus eines Freundes nie ohne vorher anzuklopfen. Nicht einmal sein eigenes Haus betrat er, ohne vorher anzuklopfen. Sogar heute können wir dies bei manchen Personen beobachten. Sie klopfen immer zuerst an, bevor sie eintreten, damit ihre Ankunft nicht völlig unerwartet ist.

Der Talmud Jeruschalmi sagt in Joma, dass der Hohepriester mit dem Tragen der Glöcklein, deren Klingeln seine Ankunft im Tempel ankündigte, für die Sünde des Totschlags sühnte. Rav Gifter erklärt, dass der Grundgedanke, nicht unangekündigt irgendwo einzutreten, ein Ausdruck von Derech Erez ist. Man soll das Gespür und die Feinfühligkeit besitzen, den anderen nicht zu stören oder unangenehm zu überraschen. Ein Mörder ist im Grunde genommen jemand, der nicht fähig ist, zu erkennen, was ein Mensch überhaupt ist. Jemand, der einen Anderen umbringt, kann in ihm nicht den Menschen erkennen, der im "Ebenbild G'ttes" erschaffen worden ist. Der Grundstein für Derech Erez - für das respektvolle Behandeln eines Menschen - ist die Tatsache, dass dieser Andere ein Mensch ist, der im "Ebenbild G'ttes" erschaffen wurde. Jemandem, der soweit kommt, dass er einen anderen Menschen umbringt, fehlt das minimale Verständnis, was ein Menschenwesen bedeutet.

Die klingende "Ankündigung" des Hohepriesters, als er den Tempel betrat, betonte auf feinfühlige Art die Eigenschaft von Derech Erez. Deshalb sühnte dieser Klang für Handlungen, die im leichtsinnigen Umgang mit Derech Erez begangen wurden.


Quellen und Persönlichkeiten:
Rav Mordechai Gifter (1916 - 2001): Rosch Jeschiwa, Telser Jeschiwa, Cleveland, Ohio; USA.
Midrasch: Erklärungen zur Torah, sehr oft mit Gleichnissen.
Raschbam [Rabbi Schmuel ben Me'ir] (ca. 1085 - 1174): Enkel von Raschi. Tosafist (Talmuderklärer) und Erklärer von biblischen Schriften. Lebte in Ramerupt bei Troyes (Frankreich).
Rabbi Jehoschua: Tanna (Mischnalehrer) in der Zeit kurz nach der Zerstörung des zweiten Tempels (ca. 100 nach der gewöhnlichen Zeitrechnung).



Rav Frand, Copyright © 2007 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum.

Weiterverteilung ist erlaubt, aber bitte verweisen Sie korrekt auf die Urheber und das Copyright von Autor, Project Genesis und Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum und auf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, sowie www.torah.org.

PopFeed: The email recipient specified is either empty or invalid. Please check the plugin options.

Beiträge zu Paraschat Mikez

Josef – Ein Porträt: Vom Traumdeuter zum zweiten Mann im Staat Übersetzt und...

Weiterlesen...

Wenn Du es hast, stelle dich nicht zur Schau damit Einer der wichtigsten Konzepte von Bereschit...

Weiterlesen...

Mein Vaterhaus vergessen Josef hatte zwei Kinder, die er Menasche und Efrajim nannte. Bezüglich...

Weiterlesen...

Der Schlüssel zum wahren Geständnis: Kein „Aber“ Es steht in der Parscha, dass Josef seinen...

Weiterlesen...

Das diesjährige Schabbat-Projekt - von Oberrabbiner Warren Goldstein

WhatsApp Image 2018 11 01 at 16.12.30

Ein nicht beabsichtigtes Schabbat-Verbot

שולחן שבת

Schabbat - Gedenktag der Schöpfung und G-ttes Einflussnahme auf die Geschichte

שבת

Aktuell sind 387 Gäste und keine Mitglieder online

Kontakt


E-Mail: info@juefo.com
Tel: + 972 (0)549 465 733

Jüdisches Leben in Zürich

jewish-zuerich

Jüdisches Leben in Zürich

Koschere Hotels
in der Schweiz

hotelinberge

Koschere Hotels