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Beiträge zu Chanukka

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Paraschat Wajigasch

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Raw Frand zu Parschat Tezawe 5765

G’tt sieht auch die Grautöne

Der Midrasch sagt: Als Mosche vom Sinai herunterstieg und sah, dass Aron scheinbar aktiv daran beteiligt war, mit dem jüdischen Volk zusammen das Goldene Kalb herzustellen, wurde er sehr zornig. Der Midrasch erklärt, dass Aron nur die Absicht hatte, Zeit zu gewinnen, bis Mosche vom Berg zurückkam. Mosche meinte jedoch, dass sein Bruder die gleichen Absichten hatte wie das Volk und rügte ihn hart.

Der Midrasch schreibt, dass G’tt Mosche sagte, er solle Aron nicht zürnen und versicherte ihm, dass Arons Absichten lauter gewesen seien. Nicht nur das, G’tt sagte auch in aller Deutlichkeit: „Ich schwöre, dass Ich die Gaben Meiner Kinder nur dann annehmen werde, wenn sie von Aron als Kohen Gadol dargebracht werden.“ Darauf spielt der folgende Vers an: „Und lass deinen Bruder Aron und seine Söhne aus der Mitte der Kinder Israels zu dir hintreten, dass er mir ein Kohen (Priester) sei ...“[Schemot 28:1]

Was will uns der Midrasch sagen? War Arons Strategie richtig, als er mit dem jüdischen Volk mitmachte und beim Erstellen des Goldenen Kalbes auf Zeit spielte? Der Midrasch lässt ganz klar durchblicken, dass er recht getan hatte und für diese Strategie eine Belohnung erhielt.

Das Problem ist, dass die Torah gerade das Gegenteil sagt: „Auch über Aron war G’tt sehr erzürnt und wollte ihn vernichten“ [Devarim 9:20] G’tt zürnte sehr über Aron, weil er dem Volk nicht mit aller Entschiedenheit entgegengetreten war, als sie den üblen Wunsch hegten, ein Goldenes Kalb zu schaffen. Avoda Sarah (Götzendienst) verlangt nach Märtyrertum. Aron hätte sich dagegen wehren sollen – sogar wenn es sein Leben gekostet hätte (wie es bei seinem Schwager Chur der Fall gewesen war).

Wie können wir den Midrasch mit dem Pasuk der Torah, welcher klar das Gegenteil besagt, in Einklang bringen?

Einen ähnlichen Widerspruch finden wir in einem Midrasch, in dem es um den brennenden Dornbusch geht. Die Torah sagt, dass Mosche sein Gesicht bedeckte, weil „er fürchtete, G’tt anzublicken“ [Schemot 3:6]. Der Midrasch meint, dass diese Reaktion Mosches nicht am Platz gewesen sei. Der Midrasch berichtet folgendes: Als Mosche später bittet, G’ttes Erscheinung sehen zu dürfen, sagt ihm G’tt: „Als Ich wollte, dass du hinschaust, schautest du nicht; jetzt, wo du schauen willst, will Ich Mich nicht zeigen.“ Der Midrasch gibt uns somit zu verstehen, dass Mosche nicht richtig getan hatte, als er seine Augen beim brennenden Dornbusch bedeckte.

Andererseits sagt Rabbi Jehoschua ben Levi im gleichen Midrasch, dass Mosche eine Belohnung dafür erhielt, dass er sein Gesicht beim brennenden Dornbusch bedeckte: G’tt sprach mit ihm später „von Angesicht zu Angesicht“ [Schemot 33:1].

Wiederum: Was ist jetzt richtig? Hat Mosche richtig oder falsch gehandelt? Aus diesem Midrasch entnehmen wir widersprüchliche Deutungen.

Rav Elja Me’ir Bloch erklärt, dass wir aus beiden Gruppen von „Widersprüchen“ dieser Midraschim lernen können, dass G’tt die Fähigkeit hat, die Taten eines Menschen zu untersuchen und darin eine ganze Bandbreite von Handlungen zu erkennen. Für G’tt sind die Dinge nicht einfach schwarz oder weiss. G’tt sieht auch alle Grautöne.

Die Absichten von Aron waren gut, als er versuchte das Volk aufzuhalten. Für diese Tat erhielten er und seine Nachkommen eine Belohnung. Das ist kein Widerspruch dazu, dass er sich dem Volk hätte entgegengestellen sollen, sogar wenn es ihn getötet hätte. Seine Reaktion war im Grunde genommen falsch und deshalb „zürnte“ ihm G’tt

Mosche Rabbejnu hätte bei der Offenbarung beim Dornbusch nach mehr streben sollen. Sein Wunsch nach einem besseren Verständnis G’ttes hätte stärker als seine Demut und Ehrfurcht vor G’tt sein sollen. Für diesen Mangel an Strebsamkeit musste er später die Konsequenzen tragen; dann wurde ihm sein Wunsch, G’ttes Wesen zu verstehen, abgeschlagen. Andererseits wurde er für die mächtige Ehrfurcht und Demut, die er gezeigt hatte, belohnt.

Zusammenfassend können wir sagen: Die G’ttliche Wahrheit verbindet Dinge miteinander, die sich aus unserer Sicht widersprechen. G’tt kann die Taten eines Menschen betrachten und in ihnen sowohl das Gute als auch das Schlechte erkennen. Das Gute muss erkannt, anerkannt und belohnt werden. Gleichzeitig kann G’tt in Seiner Weisheit die Mängel erkennen und veranlassen, dass diese Fehler korrigiert oder sogar bestraft werden.

Rav Bloch erklärt, dass wir diesen Herausforderungen andauernd ausgesetzt sind. Manchmal sehen wir, wie Menschen Dinge tun, die nicht 100% richtig sind (vielleicht nicht einmal 10% richtig), obwohl sie möglicherweise die besten Absichten hegen. Wir müssen fähig sein zu sagen: „Und doch ist es nicht so schlimm, er hatte die besten Vorsätze!“

Wir müssen G’tt nachahmen und erkennen, dass es nicht nur schwarz oder weiss gibt. Wir müssen fähig sein, die guten Absichten zu suchen und zu erkennen, sogar wenn die Taten abgelehnt werden müssen.

Rav Arjeh Levine hatte einen bitteren und bösartigen Gegner. Diese Person wurde aus irgendeinem Grund ins Gefängnis geworfen. Rav Arjeh Levine ging hin und besuchte ihn im Gefängnis. Der Gefängniswärter fragte Rav Arjeh: „Wieso kommst du diese Person besuchen? Er hasst dich! Er hat dich immer in aller Oeffentlichkeit angegriffen!“

Rav Arjeh’s Antwort war: „Er tut es ehrlich“ (d.h „er hat beste Absichten“). Eine solche Antwort braucht einen Gerechtigkeitssinn auf der Stufe eines Reb Arjeh Levine. Er war fähig sogar einem Gegner zuzugestehen, dass er ihn mit den besten Absichten plagte.

Oft verfolgen wir Ereignisse, bei denen wir meinen: “Jawohl, hier gibt es Gutes und Schlechtes, aber das Gute wird vom Schlechten mehr als ausgeglichen.“ Für G’tt wird das Gute nicht einfach ausgelöscht. Auch wir sollten das Gute nicht einfach beiseiteschieben. Wir dürfen die Welt nicht einfach schwarz und weiss sehen. Wir müssen auch die Grautöne wahrnehmen.


Quellen und Persönlichkeiten:
Rav Elja Me'ir Bloch (1895 – 1955): Rosch Jeschiwa in Tels, Litauen, und Cleveland, USA.
Rabbi Arjeh Levine (1885 – 1969): Der „Zadik in unserer Zeit“; Rabbiner und Gelehrter, Helfer der Kinder, Kranken und Gefangenen; Polen; Jerusalem, Israel.
Midrasch: Erklärung zur Torah, oft mit Gleichnissen.



Rav Frand, Copyright © 2007 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum.

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