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Raw Frand zu Parschat Ki Teze 5767 (Beitrag 2)

Für egoistische Taten belohnt zu werden

Später in der Parscha, erwähnt die Torah das Verbot für eine jüdische Frau, einen Ger (Konver- titen) von Moab oder Ammon zu heiraten [Dewarim 23:4].

Dies ist ein strengeres Verbot, als es gegen die Ägypter erlassen wurde, die wir nach drei Generationen als Heiratspartner akzeptieren dürfen. Wenn wir die Situation aus der historischen Perspektive betrachten, würden wir zum Schluss kommen, dass die Ägypter uns schlechter behandelten als die Moabiter. Trotzdem sind uns letztere strenger verboten, "denn sie kamen euch nicht mit Brot und Wasser entgegen, auf dem Weg, als ihr herauskamt aus Ägypten und weil sie gegen euch den Bileam, Sohn von Beor, anstellten... um euch zu verfluchen."

In den vergangenen Jahren haben wir die Meinung des Ramban zitiert, dass Ammon und Moab strenger behandelt wurden, weil sie unsere “Cousins” waren. Sie hätten die Wohltaten, die unser Vorvater Abraham ihrem Vorfahren Lot erwiesen hatte, zurückzahlen sollen. Ihr Mangel an Dankbarkeit und besonders, dass sie Gutes mit Schlechtem vergolten hatten – indem sie Bileam anstellten, um die Jehudim zu verfluchen - veranlasste, dass die Torah darauf beharrte, dass sie nie in der „Gemeinde von Haschem“ aufgenommen werden sollten.

Dieses Jahr würden wir uns gerne auf den nächsten Pasuk konzentrieren, "Und Haschem hörte nicht auf Bileam und Er verwandelte Bileam's Fluch in Segen, denn Haschem dein G’tt liebt dich."

Der Dubner Maggid frägt hier eine einfache Frage: Dies ist doch Geschichte. In Parschat Balak wird die ganze Begebenheit mit Bileam und Balak beschrieben. Balak stellte Bileam an, um Klal Jisrael zu verwünschen. Bileam versuchte einige Male, sie zu verfluchen, doch jedes Mal kamen die Worte als Segen heraus. Dies passt aber nicht hierher zu Parschat Ki Teze beim Verbot, Moabiter und Ammoniten zu heiraten! Es macht Sinn, die Bosheit der Moabiter zu beschreiben, indem erwähnt wird, dass sie Bileam anstellten, um uns zu verfluchen. Doch die Tatsache, dass "Haschem nicht auf Bileam hören wollte" passt nicht zu diesem Thema.

Der Dubner Maggid erklärt: Vielleicht werden die Moabiter argumentieren, dass sie uns einen Gefallen gemacht hatten. Schliesslich zahlten sie Bileam für einige wunderschöne Brachot (Segen), die den Jehudim gegeben wurden. Obwohl dies nicht ihre anfängliche Absicht war, könnten sie aus der geschichtlichen Perspektive behaupten, dass „die Jehudim profitiert hätten“. Um dieses Argument zu widerlegen, antwortet ihnen Haschem: "Nein, ihr werdet mit diesem Argument nicht gewinnen. Versucht nicht zu sagen, dass ihr Klal Jisrael. einen Gefallen getan habt. Der einzige Grund, weshalb die Flüche in Segen umgewandelt wurden, ist weil Ich beschloss, Bileam nicht zuzuhören. Ihr habt versucht, eine schlechte Tat zu verüben, doch Ich habe interveniert, um dies zu verhindern."

Der Dubner Maggid fährt fort: Wir sehen von hier, der einzige Grund, weshalb sie keinen Lohn für das Gute, das aus ihren Taten entstand, erhielten, ist weil ihre Absichten bösartig waren. Sie hätten Lohn bekommen, wenn ihre Absicht nicht bösartig gewesen wäre, sondern nur eigennützig. Wenn - während ich etwas zu meinem eigenen Nutzen tue – ein indirekter Nutzen für einen anderen entsteht, wird mir dies als Mizwa gutgeschrieben. Jedoch nicht, wenn meine Absicht bösartig ist.

Raw Aharon Kotler schreibt, wenn man einen Freund anstellt, um sein Haus zu reparieren, dann wird ihm angerechnet, dass er mit der Entlöhnung seinem Freund einen Chesed erwiesen hat. Wohl war seine Absicht eigennützig – er wollte sein Haus repariert haben - doch hat er gleichzeitig seinem Freund ein Einkommen verschafft; und für diese Mizwa erhält er einen Lohn. Solange ein Mensch keine schlechten Absichten hat, wird ihm jeder Nutzen, den er anderen bereitet, als Chesed angerechnet.



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