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Raw Frand zu Parschat Mikez 5765 (Beitrag 1)

Josef wurde eilig aus dem Loch geholt

Pharao fragte alle seine Berater nach einer Deutung seines berühmtgewordenen Traums. Der Sar HaMaschkim (Ober-Mundschenk) erinnerte sich an Josef und teilte Pharao mit, dass Josefs Traumdeutungen bis jetzt immer zutreffend gewesen waren. Der Pasuk lässt uns wissen, dass Pharao nach ihm verlangte und man ihn daraufhin „eilig aus dem Loch holte“. [Berejschit 41:14]

Heute kommt keiner rasch aus dem Gefängnis. Die Bürokratie ist riesig. Der Papierkrieg ist enorm. Bei Josef wurde die Bürokratie anscheinend auf ein Minimum reduziert. Sie lotsten ihn in Windeseile daran vorbei.

Der Chofez Chajim frägt, was die Torah uns mit dem Detail, dass sie eilten, sagen will. Der Chofez Chajim erklärt, dass uns dies eine wichtige Lehre vermitteln will: Die g’ttliche Erlösung kann in Sekundenbruchteilen eintreffen. Manchmal steckt ein Mensch in einer Lage, die ihm unlösbar scheint und Augenblicke später leuchtet bereits ein Licht am Ende des Tunnels.

Josef sass im Gefängnis. Er hatte im Land keine Freunde und keine Beziehungen. Zwei Jahre vorher hatte er eine Möglichkeit gesehen hinauszukommen. Diese Hoffnungen hatten sich aber zerschlagen, als seine Bitten an den Sar HaMaschkim, ihn zu befreien, keine Früchte trugen. Er musste sich wohl denken: „Ich sitze im Gefängnis fest. Nichts geschieht und nichts wird je geschehen.“

Plötzlich wird Josef in aller Eile aus dem Loch geholt. G’tt hatte befohlen, dass Josef zwei Jahre im Gefängnis bleiben musste. Jetzt aber, da die zwei Jahre vorüber waren, musste er in Sekundenbruchteilen hinaus. So handelt G’tt. Die Erlösung kommt schnell wie der Blitz.

Nur zu oft haben Leute schreckliche Probleme. Sie können sich nicht vorstellen, wie diese schrecklichen Schwierigkeiten sich je lösen lassen. Sie müssen sich jedoch klar werden, dass G’ttes Erlösung sich in einem Sekundenbruchteil einstellen kann.

Oft kommt im Leben die g’ttliche Erlösung so rasch wie der Blitz. Wir können mit unseren Kopf an die Wand hämmern und heulen: „Was wird sein? Was wird sein?“ Die Lage kann sich sofort ändern. Darum betont die Torah: „Sie brachten ihn EILEND aus dem Loch.“

Die Situation kann sich plötzlich wenden.


Quellen und Persönlichkeiten:
Chofez Chajim: (1838 - 1933): Rav Jisrael Me'ir HaKohen von Radin. Autor grundlegender Werke zu jüdischem Recht und jüdischen Werten (Halachah, Haschkafah und Mussar).



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