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Der Monat Cheschwan / Mar-Cheschwan / Bul

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Wir stehen im Jahr 5779. Vor 4123 Jahren, im Jahre 1656, begann in diesem Monat der Mabul (die Sintflut).

Cheschwan ist der zweite Monat des neuen Jahres, wird aber in der Thora der achte genannt, weil man mit Nissan zu zählen anfängt. Dieser Monat wird im Tanach "Bul" genannt. Im ersten Buch der Könige (Melachim I, 6:38) heisst es: "Und im elften Jahre, im Monat Bul, das ist der achte Monat, war das Haus (der Tempel) fertig..."

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Unser nächster grosser Schritt!

Unser nächster grosser Schritt! (Raw Lam zu Jom Kippur 5767)

Lebe so, wie du leben würdest, wenn du schon zum zweiten Mal auf dieser Welt wärest und dein erstes Leben so vertan hättest wie du es jetzt gerade wieder tust. [Victor Frankel]

Ein Mensch soll sich zur Hälfte als schuldvoll und zur Hälfte als verdienstvoll betrachten … Weil die Welt aufgrund der Mehrheit (der Verdienste oder der Untaten) gerichtet wird und auch der Einzelne aufgrund der Mehrzahl seiner Taten beurteilt wird, bewegt derjenige, welcher eine Mizva erfüllt seine Waage und die Waage der ganzen Welt auf die Seite der Verdienste. Wehe jedoch demjenigen, der eine einzige Übertretung begeht; er bewegt sich und die ganze Welt auf die Seite der Schuld! [Talmud Kiduschin 40b]

Es ist zugegebenermassen nicht leicht, die schwerwiegenden Folgen unserer Handlungen und Gedanken im gleichen Licht zu sehen wie unsere Weisen es darlegen. Das verlangt von uns entweder ein tiefes Vertrauen in ihre Worte oder ein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen. Vielleicht zeigen die beiden folgenden Geschichten die weitreichende Wirkung unserer Entscheide, sogar wenn es sich auch bildlich nur um einen einzigen Schritt handelt.

Ein junger Mann fragte einen Rabbiner eine einfache Frage: „Wie mache ich Teschuva (Busse, Rückkehr) für das Unterlassen des Benschens (Segensspruch nach der Mahlzeit)?“ Der Rabbiner blickte ihn fragend an. Der Rabbi erkundigte sich, ob er denn Tefillin lege oder koscher esse. Der junge Mann schüttelte den Kopf „nein“ und blieb bei der Frage nach Teschuva für das Versäumen des Benschens.

Der Rabbiner stellte noch einige gezielte Fragen, welche ihm zeigten, wie weit dieser junge Mensch von Torah und Mizvot entfernt war. Schlussendlich stellte er ihm die Frage, welche ihm schon seit Beginn des Gespräches auf der Zunge lag. „Mir scheint, dass es hundert andere Dinge gibt, welche zuerst verbessert werden müssten! Wie kommst du gerade auf das Benschen?“

Der junge Mann antwortete dem Rabbi: „Damit hat alles angefangen! Ich hatte gerade meine Mahlzeit beendet, als meine Freunde draussen voller Ungeduld hupten. Ohne zu Benschen rannte ich aus dem Haus. Meine Mutter fragte noch, ob ich gebenscht habe. Ich antwortete „ja“ und als ich an der Mesusa (an der Tür angeschlagene Torahabschnitte) vorbeikam, dachte ich, dass mich der Blitz treffen werde, aber es geschah nichts. An diesem Schabbat ging ich mit meinen Freunden irgendwo hin und wir kamen etwas spät zurück. Kein Blitz. Nachher begann ich unkoschere Speisen zu mir zu nehmen. Bald darauf verschwand meine Kopfbedeckung, weitere schlimmere Dinge folgten und so stehe ich nun Jahre später hier, sehe aus, wie ich jetzt aussehe, und will wissen: „Wie mache ich Teschuva für das Unterlassen des Benschens?““

Meine Frau und ich machten in unserer bescheidenen Wohngegend einen Spaziergang und stellten fest, dass unsere Nachbarn um die Ecke einige Änderungen an ihrem Häuschen vorgenommen hatten. Ein hübsches Panoramafenster mit Schnörkeln zierte die Fassade und ein neu angelegter Chinesischer Garten mit gepflegtem Rasen wurde von rund geschnittenen Bäumchen geschmückt. Der Besitzer war gerade dabei den Rasen mit seinem Rasenmäher zu schneiden.

Meine Frau fragte seine Frau, die vor ihrem Haus stand und das Ergebnis betrachtete: „Arlene, was für wunderbare Verschönerungen! Was brachte dich dazu?“ Sie antwortete scheu: „Eigentlich wollte ich nur einige Badezimmer-Plättchen ersetzen. Wir fanden die passende Farbe nicht mehr und so ersetzten wir alle. Jetzt schien uns die Tapete alt und hässlich, deshalb erneuerten wir auch sie. Der Medikamentenschrank war vergleichsweise klapprig und wir ersetzten ihn. Das Badezimmer war nun das schönste Zimmer des Hauses, aber sobald wir es verliessen, schien uns der Teppich alt und verstaubt und deshalb warfen wir ihn hinaus und liessen den Boden polieren. Das vordere Fenster schien uns nun gegenüber dem Boden zu langweilig. Wir entschieden uns deshalb, ein Panoramafenster einzubauen. Erst als wir aus dem Panoramafenster schauten, bemerkten wir, wie ungepflegt unser Rasen war und so riefen wir den Gärtner, der diesen hübschen Designer-Garten mit den zurechtgeschnittenen Bäumen pflanzte!“

Bevor wir einen Schritt weiter gehen, ist es - gerade in dieser Jahreszeit - angebracht, sich darüber Gedanken zu machen, wohin uns dieser nächste Schritt tragen kann. Wenn wir zurückdenken, sollten wir uns zuerst überlegen, wie uns unsere Entscheide der Vergangenheit dahin gebracht haben, wo wir jetzt stehen. Diese Betrachtung wird unseren nächsten Schritt wesentlich beeinflussen.


Einen guten Jom Kipur!



Rav Frand, Copyright © 2008 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema'an Achai / Jüfo-Zentrum.

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Halacha und Gesellschaft - Aspekte religiösen Lebens. -
Potsdam : Univ.-Verl., 2007. - 195 S. (PaRDeS ; 13)
ISSN 1614-6492
ISBN 978-3-939469-80-3
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-15447
zugleich in Printform erschienen im Universitätsverlag Potsdam.

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Glossar

jüdischer Begriffe und Ausdrücke

Begriffe Übersetzung und Erklärung
Adon Herr
Aguna alleingelassene Ehefrau
Akeda die Opferung von Itzchak
Amoraim Talmudgelehrte
Asara Vorhof des Beth HaMikdasch
Awera Sünde
Awinu unser Vater, wird als Beiname nur bei Awraham, Jizchak und Ja'akow benützt
Awodah der Dienst
Awodah Sara Götzendienst
Baal Chessed Wohltäter
Ba'al Koreh Torah-Vorleser
Baruch Haschem G’tt sei Dank
Bechora das Erstgeburtsrecht
Benej Israel Kinder Israels, das jüdische Volk
Benschen das Tischgebet sagen
Bet Din Rabbinisches Gericht
Beth HaMikdasch Tempel in Jerusalem
Beracha Segen, Segensspruch
Chachamim Weisen
Chalila G“tt behüte
Chalila wechass G“tt behüte
Chas weSchalom G“tt behüte
Chasan Kantor
Chaschmonaim Hasmonäer
Chawruta Lernpartner
Chazot Mittag oder Mitternacht
Cheder Knabenschule
Chessed Güte, Gnade, Wohltat
Chidusch Neuigkeit
Chinuch Erziehung
Chumasch das Pentateuch, siehe Torah
Daf Jomi Programm zum Studium des Talmuds, ein Blatt (2 Seiten) pro Tag
David HaMelech König David
Din Torah Gerichtsverhandlung bei einem rabbinischen Gericht
Dwar Tora Gedanken, Erklärungen zur Tora
Emet Wahrheit
Emunah Glauben
Erew Abend/Vortag
Erez Israel Land Israel
Gan Eden Paradies
Gemara Talmud
Hachnasat Orchim Gastfreundschaft
Hagadah schel Pessach die Textsammlung, die durch den Sederabend führt
Halacha Das jüdische Religionsgesetz
halachischen religionsgesetzlichen
Hallel Lob-Gesang an Feiertagen (einige Kapitel aus Tehillim)
Haschem Ewiger
Haskama Empfehlungsschreiben
Hawdala Zeremonie bei Shabbat- und Festausgang
Hesped Trauerrede
Hoda’ah Dank, Lob
Jam Suf Schilfmeer
Jawan griechisches Reich
Jeschiwa Talmudschule
Jetzer haTow guter Trieb
Jezer haRah schlechter Trieb
Jichud Verbot, sich mit fremden Personen des anderen Geschlechts in Privaträumen aufzuhalten
Jiddischkeit Judentum
Jowel Erlassjahr (jedes 50. Jahr in Erez Israel z.Zt. des Beth HaMikdasch)
Kabbalat Schabbat Gebet zum Schabbatempfang vor Maariv am Freitagabend.
Kohen Hagadol Hohepriester
Korban Tamid das tägliche Opfer im Beth Hamikdasch
Koscher/Kaschrut nach den Gesetzen der Tora  rituell rein/tauglich
Lechem Brot
Lehitraot Auf Wiedersehen!
Leket Lese: Nachlese einzelner Ähren, die während der Ernte heruntergefallen sind; sie müssen für die Armen liegengelassen werden.
Lema'an Achai Für unsere Brüder
Lew Tow gutes Herz
Ma'asser Zehnt, (Mehrzahl Ma'assrot): zehn Prozent der Ernte, welche dem Leviten abgeliefert werden muss.
Maggid Wanderprediger
Makkabim Makkabäer
Malach HaMawet Todesengel
Me'arat HaMachpelah Höhle zu Machpela, Doppelhöhle
Megila Rolle
Melamed Lehrer für Kinder
Melawe Malka Festmahlzeit bei Schabbat-Ausgang
Menora Leuchter
Midrasch Erklärung zur Torah, oft mit Gleichnissen.
Milah Beschneidung
Minjan Das öffentliche Gebet in der Synagoge mit der Lesung aus der Tora kann nur dann stattfinden, wenn 10 erwachsene jüdische Männer, ein Minjan, anwesend sind.
Mischlej Buch der Sprüche (von Schlomo Hamelech)
Mitzwa, Mitzwoth (plural) Gebot,Gesetz. In der Tora gibt es 613 Mitzwoth (365 Verbote und 248 Gebote).
Mizrajim Ägypten
Moza'ej Schabbat Schabbat-Ausgang
Ner Chanukka Das Chanukkalicht
Neschama Seele
Ness Wunder
Newu'a Prophetie
Nudnik Plaggeist
Ochel Speise
Ona’ah Uebervorteilen, Betrügen
Parscha, Parascha Wochenabschnitt
Pasuk Vers, Satz
Peah Ecke: Ecke des Feldes, welche für die Armen stehengelassen werden muss.
Pidjon Schewujim Juden aus der Gefangenschaft befreien
Purim Purim erinnert an die im Buche Esther beschriebene Rettung der Juden Persiens vor der Vernichtung durch Haman.
Rascha, Rescha’im (plural) Übeltäter, Bösewicht
Rav / Raw / Rabbi Rabbiner, Torah-Gelehrter
Razon Verlangen, Wille, Wohlgefallen
Ribbono schel Olam Herr der Welt; G’tt
Rosch Chodesch Neumondstag
Ruchniut Spiritualität, Geistigkeit
Sanhedrin Grosser Gerichtshof mit 23 oder 71 Richtern
Schabbat Heiliger Ruhetag am siebten Tag der Woche (Freitagabend bis Samstagnacht) zum Gedenken an G"ttes Ruhen am siebten Tag der Schöpfung.
Schacharit Morgengebet
Schajla Gesetzes-Anfrage
Schechina G'ttesgegenwart
Schechita Schlachtmethode, nach den Anweisungen der Torah, bei der mit einem scharfen Messer in einem Zug Luft- Speiseröhre und Halsschlagader des Tieres durchtrennt werden
Schidduch Heiratspartner
Schik’chah Vergessenes: Garben, die bei der Ernte vergessen wurden, müssen  für die Armen liegen bleiben.
Schira Lobgesang
Schiur/im Vortrag/Vorträge
Schlomo Hamelech König Salomon
Schmirath Torah Umitzwoth die Einhaltung der Torah und ihrer Gebote
Schmitta-Jahr Schabbat/Ruhe-Jahr, jedes 7. Jahr in Israel
Schochet Schächter, siehe Schechita
Schofar Widderhorn, womit am Rosch HaSchana geblasen wird
Sechut Privileg, Verdienst
Sefer Jüdisches Buch
Seman Ge'ulatejnu Zeit unserer Erlösung
Semirot-Schabbat Schabbat-Gesänge
Siddur Gebetbuch
Sijum Feier nach der Vollendung eines Traktates
Sohar Das fundamentale Werk der Kabbala von Rabbi Schimon bar Jochai. Hauptwerk der jüdischen Mystiklehre.
Tachlit Zweck
Tallit Gebetsmantel
Tamim vollkommen, rein
Tefila Gebet
Tehillim Psalm
Tejwa Arche Noachs
Tenach Abkürzung für Tora, Propheten (Nevi'im) und Schriften (Ketuvim)
Terumah Gabe, Hebe, (Mehrzahl Terumot): Erhobener Anteil; ungefähr 2% der Ernte, welche dem Kohen (Priester) abgegeben werden muss.
Teschuwa Rückkehr
Tewa Natur
Tohu we’Wohu Durcheinander
Torah

Die Lehre: Das Chumasch (Pentateuch), die fünf Bücher von Mosche:
1.Bereschit (Genesis) 2.Schemot (Exodus) 3.Waijkra (Leviticus) 4.Bemidbar (Numeri) 5.Dewarim (Deuteronomium)

Umot ha’Olam Völker der Welt
Zaddik Gerechter, Frommer


Chronik jüdischer Persönlichkeiten
*Die Rufnamen sind oft Abkürzungen des Namens oder Titel der von Ihnen verfassten Werke

Zeittabelle Namen Abkürzung/
Rufnamen/
Werke*
Beschreibung der Person oder des Werks
um das Jahr 189 Rabbi Schimon bar
Jochaj
Raschbi Mischnalehrer in Israel.
um das Jahr 189 Rabbi Jossi Mischnalehrer in Israel.
gest. 279 Rabbi Jochanan Talmudlehrer in Tiberias, Israel.
1. bis 2. Jahrhundert Rabbi Elieser ben Hyrkanos Pirkej De’Rabbi Elieser Midrasch (Erklärungen zur Torah, sehr oft mit Gleichnissen) zu Berejschit, Schemot und Bamidbar, einem Mischnalehrer und dem wichtigsten Schüler von Rabbi Jochanan ben Sakkaj in Lod, Israel.
gest. 1040 Rabbi Nissim ben Jakob Ra'n Talmuderklärer in Kairuan, Aegypten.
1040 - 1105 Rabbi Schlomo ben Jizchak auch: Rabbi
Schlomo
Jizchaki, Raschi
"Vater aller Torahkommentare". Troyes (Frankreich) und Worms (Deutschland)
1098 ­ 1167 Rabbi Awraham Ibn Esra Ibn Esra Rabbiner, Gelehrter, Bibelerklärer; Toledo, Calahorra; Spanien.
1110 - 1180 Rabbi Avraham ben David Ravad Rabbiner und Gelehrter; Cordoba, Toledo; Spanien
1135 - 1204 Raw Mosche ben
Maimon
Rambam Seine Hauptwerke sind „Moreh Newuchim“ und „Mischne Tora“. Spanien, Aegypten.
1186 - 1237 Raw Awraham ben Ramba‘m Ramban Nachfolger seines Vaters, Rav Mosche ben Maimon (Ramba‘m) als Nagid, Fürst und Oberrabbiner der Juden in Äegypten
12. und 13. Jahrhundert Ba’ale Tosfot Tossafisten Talmuderklärer
ca. 1250 - 1327 Rabbi Ascher ben Jechiel Rosch Jüdischer Rechtsgelehrter; Der Text „Orchot Chajim“ besteht aus geheimnisvollen Darlegungen des Rosch. Worms (Deutschland) und Toledo (Spanien).
1268 - 1340 Rabbi Ja‘akow ben Ascher Baal Ha‘Turim Torah-Erklärung, der auch den Tur schrieb, eine frühe, jüdische Gesetzessammlung. Erste Ausgabe 1514 in Konstantinopel.
gest ca. 1370 Rabbi Vidal di Tolosa Verfasser des „Maggid Mischne“, Toulouse, Frankreich.
1470 - 1550 Raw Owadia ben Ja’akow Sforno Sforno klassischer Chumascherklärer; Rom und Bologna, Italien
1525 - 1609 Rabbi Jehuda Loeb von Prag Maharal Rabbiner, Denker und Schriftsteller.
1550 - 1619 Rabbi Schlomo Efrajim aus Luntschütz Kli Jakar Rabbiner, Richter und geistiger Führer der Juden von Prag, Tschechien. Autor des klassischen Torahkommentars "Kli Jakar".
1561 - 1640 Rabbi Joel Sirkis der „Ba'ch“ ­
Bayit Chadash
Talmud-Erklärer; Pruzana; Litauen; Krakau, Polen.
1565 - 1630 Rabbi Jeschajahu ben Awraham Halewi Horowitz Schlo’h Bekannter Kabbalist, Halachist und Gemeindeführer; nach einem seiner Hauptwerke Schnej Luchot HaBrit „Schlo’h“ genannt; Prag, Frankfurt a/M., Jerusalem, Tiberias.
1641 - 1718 Rabbi Schabsaj Bass Siftej Chachamim Kommentar zum Raschi-Kommentar
1696 - 1743 Rabbi Chajim ben Mosche ben Atar Or HaChajim Torahkommentator; Marokko, Italien, Israel.
1698 - 1760 Ba’al Schem Tov Besch’t Gründer der chassidischen Bewegung, Medschibosch, Ukraine.
1707 - 1747 Raw Mosche Chajim Luzzatto Ramchal Rabbiner und Gelehrter, sein Hauptwerk ist das Buch “Mesilat Jescharim” (“Weg der Rechtschaffenen”); Padua, Amsterdam, Israel.
1720 - 1797 Raw Eljahu ben Schlomo Salman von Wilna Wilnaer Gaon Torahgenie, Autor von zahlreichen Büchern und Kommentaren; Wilna.
1730 - 1787 Reb Nachum von Tschernobyl
1749 - 1821 Raw Chajim von Voloschin Berühmter Schüler des Wilnaer Gaon, Gründer der Jeschiwa von Voloschin; Litauen.
- 1756 Raw Ja’akow Jehoschua Horovitz Pnej Jehoschua Talmud- Erklärer; Krakau, Polen; Frankfurt, Deutschland.
1783 ­ 1841 Rabbi Zwi Elimelech von Dinov Bnei Jissaschar Chassidischer Rebbe und Autor mehrerer Torahwerke; Strizhov, Dinov and Munkatch, Polen.
1786 - 1865 Raw Josef Zundel Salant Torahgelehrter; Salant, Litauen; Jerusalem.
1787 ­ 1859 Rabbi Menachem Mendel von Kotzk Kotzker Rebbe Chassidischer Rebbe; Lublin, Kotzk; Polen.
1798 - 1871 Raw Ja’akov Ettlinger Rabbiner und Rosch Jeschiva in Altona/Hamburg, Deutschland.
1808 - 1888 Rabbiner Samson Raphael Hirsch Führer der Deutsch-Jüdischen Orthodoxie, Frankfurt am Main.
1810 - 1883 Rabbi Jisrael Salanter Gründer der Mussarbewegung (Schulung des Charakters); Rosch Jeschiwa in Wilna und Kovno; Litauen.
1817 - 1893 Raw Naftali Zwi
Jehuda Berlin
Nezi‘v Verfasser des Kommentars "Ha'emek Dawar" zum Chumasch; Rosch Jeschiwa in Woloschin.
1824 - 1898 Rabbi Simcha Sissel Ziv der "Alte von Chelm" Einer der Hauptschüler von Rabbi Jisrael Salanter, dem Gründer der Mussarbewegung (Schulung des Charakters); Rosch Jeschiwa in Chelm.
1832 - 1912 Rabbi Chaim Berlin Sohn des Neziv, Gelehrter; Rabbiner in Moskau, Kobrin, Elizavetgrad/Kirovograd, Russland; Jerusalem, Israel.
1838 - 1933 Raw Jisrael Me’ir HaKohen von Radin Chofez Chajim Autor grundlegender Werke zu jüdischem Recht und jüdischen Werten (Halachah, Haschkafah und Mussar).
1847 - 1905 Rabbi Jehuda Leib Alter Sefat Emet Der zweite Gerrer Rebbe; Polen.
1853 - 1918 Raw Chajim Soloweitschik Rabbiner in Woloschin, Brisk (Brest-Litovsk), Litauen.
1860 - 1938 Rabbi Jisrael Hager Wischnitzer Rebbe: Chassidischer Rebbe und Buchautor.
1874 - 1936 Raw Jerucham Levovitz Einflussreicher Denker, Maschgiach (Leiter und geistiger Ratgeber) der Jeschiwa in Mir, Litauen
1876 ­ 1976 Raw Eljahu Lopian Maschgiach (geistiger Leiter) von Jeschiwot in Chelm (Polen), London und Kefar Chassidim (Israel).
ca. 1880 - 1941 Raw Aaron Levine Reischa Raw Autor des Werkes "Hadrasch we'ha'Ijun", Führer der Aguda und Parlamentsabgeordneter; Rabbiner in Rejscha, Polen.
1886 - 1959 Raw Jizchak Se’ev Soloveiczik Brisker Raw

Gelehrter und Rosch Jeschiva in Brisk (Brest-Litovsk), Litauen, und Jerusalem, Israel.

1886 ­ 1969 Raw Josef Kahaneman Poniwescher Raw Litauen; Bnej Berak, Israel.
1887 - 1933 Rav Meir Schapira Führer des polnischen Judentums, Rosch Jeschiwah, inspirierte das tägliche Studium eines Talmudblattes („Daf Hajomi“), Lublin, Polen.
1890 - 1989 Rabbi Jisrael Spira Bluschewer Rebbe Überlebte den Holocaust auf wunderbare Weise und gründete nachher eine Gemeinschaft in Brooklyn, USA, welche er über 40 Jahre leitete.
1891 - 1986 Raw Ja'akow Kamenetsky Rosch Jeschiwa Tora We'Da'at; Minsk, Slobodka, New York.
1891 - 1941 Raw Avraham Jizchak Bloch Rosch Jeschiwa und Rabbiner, führender Gelehrter, von den Nazis ermordet; Tels, Litauen.
1891 - 1954 Rav Eljahu Dessler Eine der herausragendsten Persönlichkeiten der "Mussar-Bewegung" (moralische Erneuerung); London, Bnej Brak (Israel).
1895 ­ 1955 Reb Elja Me'ir Bloch Rosch Jeschiwa in Tels, Litauen, und Cleveland, USA.
1895 - 1986 Rabbi Mosche Feinstein Einer der grössten, zeitgenössischen Autoritäten der Halacha. Rosch Jeschiwa von Mesivta Tiferet Jerusalem, New York.
1899 - 1985 Rabbi Ja’akow Jisrael Kaniewsky der Steipler Rosch Jeschiwa und Gelehrter in Rogatschow und Pinsk (Russland) sowie Israel.
1901 - 1987 Rav Ruderman Früherer Rosch Jeschiwa der Jeschiwa Ner Israel (in der Rav Frand lehrt) in Baltimore, USA.
1902 - 1978 Raw Chajim Schmulewitz Autor des Buches "Schaj Le'Torah "; Rosch Jeschiwa Mir; Litauen; Kobe; Jerusalem.
1907 - 1980 Raw Jizchak Hutner Rosch Jeschiwah der Jeschiwah Mesifta Chajim Berlin in New York.
1908 - 1995 Raw Schimon Schwab Rabbiner der Gemeinde Adat Jeschurun in Washington Heights, New York.
1912 - 2000 Raw Simcha Sissel Broide Rosch Jeschiwa der Chewroner Jeschiwa
1913 - 2001 Raw Awraham Pam Führender Gelehrter; Rosch Jeschiwa; Brooklyn, New York.
geb. 1916 Rabbi Henoch Leibowitz Rosch Jeschiwa in New York, USA.
1916 - 2001 Raw Mordechaj Gifter Rosch Jeschiwa der Telser Jeschiwa in Cleveland, Ohio; USA.
1923 - 1999 Raw Ja’akow Weinberg Rosch Jeschiwa der Jeschiwa Ner Israel in Baltimore,
USA.
gest. 1986 Raw Nissan Alpert Limudej Nissan Schüler und Nachbar von Rav Mosche Feinstein; gestorben kurz nach Raw Mosche. Autor des Bibelkommentars Limudej Nissan. Rav der Agudah Long Island in Far Rockaway und Lehrer an der Jeschiwa "Rabbenu Jitzchak Elchanan", New York City.


Zeitgenössiche Rabbiner Abkürzung/
Rufnamen/
Werke*
Beschreibung der Person oder des Werks
Raw Meir Bergman

Rosch Jeschiwa in Benei Berak, Israel.
Raw Baruch Mordechaj Esrachi Rosch Jeschiwa, Israel.
Raw Chaim Dov Heller Rosch Jeschiwa der Telser Jeschiwa in Chicago, USA.
Raw Mordechai Ilan Mikdasch Mordechaj Rosch Jeschiwa.
Raw Mottel Katz Früherer Rosch Jeschiwa der Telser Jeschiwa in Cleveland, USA.
Raw Reuwen Katz Früherer Rav von Petach Tikwa, Israel.
Rabbi David Kviat Verfasser des Werks „Sukkat David“, Lehrer an der Jeschiwas Mir, New York, USA.
Rabbi Ze’ev Leff Rosch Jeschiwa im Moschav Matitjahu, Israel.
Rabbi Ja’akow Neiman Rosch Jeschiwa der Jeschiwa Or Jisrael, Petach Tikwa , Israel .
Raw Matisjahu Solomon Rabbiner und Redner, Maschgiach (Leiter und geistiger Ratgeber) in Lakewood, N.J., USA.
Rabbi Dr. Awraham Twerski Rabbiner, Psychiater und Buchautor; Pittsburgh, USA.
Rabbi Berel Wein Bekannter zeitgenössischer Redner und Autor; Rosch Jeschiwa der Jeschiwa Scha’arej Torah in Rockland, USA.
Raw Dov Weinberger Schemen HaTov zeitgenössischer Autor und Rabbiner in Brooklyn, New York


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