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Der Monat Cheschwan / Mar-Cheschwan / Bul

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Wir stehen im Jahr 5779. Vor 4123 Jahren, im Jahre 1656, begann in diesem Monat der Mabul (die Sintflut).

Cheschwan ist der zweite Monat des neuen Jahres, wird aber in der Thora der achte genannt, weil man mit Nissan zu zählen anfängt. Dieser Monat wird im Tanach "Bul" genannt. Im ersten Buch der Könige (Melachim I, 6:38) heisst es: "Und im elften Jahre, im Monat Bul, das ist der achte Monat, war das Haus (der Tempel) fertig..."

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Der Fischkopf und der Hut des Chassid

Der Fischkopf und der Hut des Chassid - Gedanken zu den Busstagen -  (Raw  Frand zu Rosch Haschana 5763)

An Rosch Haschana gibt es einen jüdischen Brauch, abends, nach der Rückkehr von Schul (der Synagoge), verschiedene Speisen zu sich zu nehmen, die einen guten Beginn für das neue Jahr verheissen. Wir essen von einem Schafs- oder einem Fischkopf, damit wir "zum Kopf und nicht zum Schwanz sein sollen". Wir tauchen Challah und Apfel in Honig, damit wir ein "süsses" Jahr haben sollen. Zudem essen wir Fisch, damit wir uns "vermehren wie die Fische".

Es ist doch merkwürdig: Den ganzen Tag von Rosch Haschana verbringen wir in Schul, schütten unser Herz aus und bitten um unsere Bedürfnisse. Doch kaum kommen wir aus Schul nach Hause, müssen wir uns auf solche "Zeichen" stützen. Wird der Fischkopf erreichen, was sechs Stunden intensives Dawenen (Beten) nicht geschafft haben?

Um diese Frage zu beantworten; wollen wir eine andere Frage stellen: Unsere Weisen erzählen uns, dass drei kinderlose Frauen an Rosch Haschana bedacht wurden: Sara, Rachel und Channa [Rosch Haschana 11a]. Was wollen uns unsere Weisen damit sagen? Der Schemen Hatov zitiert einen Tikunej Sohar: "An Jom Kippur bellen die Menschen wie Hunde: "Gib uns Lebensunterhalt" (wie ein beissender Hund, der um Brot bellt)." Die Menschen beginnen die Busstage mit einer Wunschliste. "Hav, hav (Gib, gib) - gib uns Nahrung, gib uns Unterhalt."

Die Tendenz des Menschen, sich um die körperlichen Bedürfnisse zu kümmern, lässt uns das Hauptziel des Tages aus den Augen verlieren. Wir stellen fest, dass die Rosch Haschana-Gebete im Grunde den persönlichen Bitten für Nahrung, Lebensunterhalt etc. sehr wenig Raum lassen. An Rosch Haschana bitten wir G'tt hauptsächlich darum, dass Er "über die ganze Welt herrsche in Seiner Ehre". Rosch Haschana ist ein kosmischer Tag. Rosch Haschana befasst sich nicht mit gewöhnlichen oder weltlichen Dingen. Rosch Haschana muss auf eine höhere Stufe gehoben werden. An Rosch Haschana dreht sich alles darum, dass Er der König ist und wir seine Knechte. In unserem Leben sollte nichts anderes zählen, als Ihn zu unserem König zu krönen.

Vor geraumer Zeit erschien ein Artikel in der Washington Post, dem zu entnehmen war, dass eine christliche Kirche das Wort "Herr" aus ihren Gebeten gestrichen hatte, denn aus dem Wort "Herr" könne man folgern, dass wir Knechte sind (das war 1993). "Das ist zu direkt! Erlöser ist gut; Heiler ist gut; Freund ist gut; aber wenn er der Herr ist, was bin ich dann? Dann bin ich ja ein Knecht." Dieses Denken scheint heutzutage nicht mehr angebracht zu sein.

Im Gegenteil: Wir betonen an Rosch Haschana, dass G'tt der König ist und wir in Wahrheit seine Knechte. Der wahre Knecht hat in seinem Leben keinen anderen Wunsch, als dass der König erhoben und verehrt werde.

Dies ist so wichtig, dass die Bitte um unseren Lebensunterhalt, um Kindersegen, um ein wenig Annehmlichkeit in den Hintergrund tritt. Erst am Abend, nach Beendigung des G'ttesdienstes erinnern wir uns daran. Dann haben wir "Zeichen". Die Zeichen bedeuten eigentlich: "Ja G'tt, ich weiss, worum es geht. Es geht darum, Dir zu dienen. Aber ich kann Dir nicht dienen, wenn ich über keinen Lebensunterhalt verfüge, wenn ich nicht gesund bin, wenn ich keine Kinder habe etc. Deshalb hilf mir."

"G'tt bedachte Sara, wie er gesprochen hatte [Bereschit 21:1]." Raschi betont den Zusammenhang dieses Abschnittes mit dem vorangehenden. Awrahams eigene Wünsche wurden erhört, weil er für die Heilung von Awimelech gebetet hatte. Awraham befasste sich mit den Wünschen von Anderen und deswegen wurde auch für ihn gesorgt.

"G'tt bedachte Rachel [Bereschit 30:22]." Wieso bedachte G'tt Rachel? G'tt sorgte für Rachel, weil sie sich um jemand anderen gesorgt hatte. Rachel bemühte sich, ihre Schwester nicht zu beschämen. Sie handelte selbstlos. Darum geht es an Rosch Haschana: Um Selbstlosigkeit.

Auch Channa wurde an Rosch Haschana bedacht [Schmuel 2:21]. Wieso bedachte G'tt Channa? Weil Channa nicht für ein Kind gebetet hatte, damit sie etwas zum Knuddeln hatte. Vielmehr wollte Channa jemanden haben, der G'tt alle Tage seines Lebens geweiht war. Sie handelte selbstlos.

Dies ist die schwierige Aufgabe an Rosch Haschana. Wir müssen die Dinge an diesem Tag von ihrem richtigen Blickwinkel aus betrachten. Im Leben geht es eigentlich nur darum, ein treuer Knecht zu sein. Darum geht es, auch wenn dies für einen modernen Menschen des 21. Jahrhunderts schwer zu schlucken ist. Alle Bedürfnisse, um die wir G'tt bitten, muss man vom Standpunkt aus betrachten: "Kann ich damit ein besserer Knecht sein?"

Der Schemen Hatov erzählt folgende Begebenheit, die sich am Hof des Grossvaters des heutigen Belser Rebben abspielte. Es war Jom Kippur in Bels. Das Minchagebet (Nachmittagsgebet) hatte früh geendet und die Chassidim legten sich eine Weile zur Ruhe oder begaben sich auf einen kleinen Spaziergang, bevor mit dem Ne'ilagebet, dem Schlussgebet von Jom Kippur begonnen wurde. Alle verliessen das Bet Hamidrasch (Lehrhaus - Synagoge). Einer der ehrenwerten und wohlhabenden Chassidim liess wie viele andere seinen Streimel (chassidischer Pelzhut) auf seinem Sitz. Als er zurückkam, fehlte sein Streimel. Jemand hatte seinen Streimel im Bet Hamidrasch am Jom Kippur gestohlen!

Die Wellen schlugen hoch. Wer konnte so etwas tun?! Der Rebbe (der von dieser Sache nichts wusste) begann mit Ne'ila wie üblich. Nach Jom Kippur fragte der Rebbe seine Chassidim: "Was war dies für eine Aufregung vor Ne'ila?" Sie antworteten ihm: "Jemand hat einen Streimel gestohlen." Der Rebbe sagte ihnen, sie sollten sich jetzt zur Mahlzeit nach dem Fasten begeben. Anschliessend verlangte der Rebbe einen bestimmten Chassid zu sehen.

Der Chassid kam zum Rebbe und dieser sagte ihm: "Du hast den Streimel gestohlen." Der Mann stritt es ab. Der Rebbe bestand aber auf seiner Anklage, bis der Chassid zusammenbrach und seine Schuld eingestand.

Am nächsten Tag in Bels: "Für die Juden wurde Licht [Esther 8:16]." Jeder sprach von einem Wunder: "Der Rebbe hat Ruach HaKodesch (g'ttlichen Geist)." Der Rebbe erklärte jedoch: "Das hat nichts mit Ruach HaKodesch zu tun. Der Grund, wieso ich wusste, dass er den Streimel gestohlen hatte, war der folgende: Vor Jom Kippur gaben mir alle Chassidim ein Kwittel (ein kleiner Zettel mit Bitten um Fürsprache). Jeder hatte seine Bedürfnisse. Einer bat um Nachas (Glück) von seinen Kindern, einer wollte seine Tochter verheiraten, kurz: alle Arten von Wünschen. Ein Chassid bat nur um Parnassa (Lebensunterhalt). Ein Jude, der an Jom Kippur an nichts anderes denkt, als um Parnassa zu bitten, ist die Art Mensch, von der ich annehmen konnte, dass er am Jom Kippur einen Streimel stiehlt." Deshalb wusste es der Rebbe.

So wichtig unsere Bedürfnisse auch sind, Rosch Haschana ist der Tag, an dem wir sie an den richtigen Platz rücken sollten. Alle Bedürfnisse sind nur das Mittel dafür, um das zu tun, wofür wir hier sind: Zu arbeiten, dass sich die g'ttliche Herrschaft auf der ganzen Welt offenbart, bald in unseren Tagen.

Ketiwa we’chatima towa! Mögen Sie alle im Buch des Lebens eingeschrieben und besiegelt werden!

Quellen und Persönlichkeiten
Schemen HaTov: Rabbi Dov Weinberger. Zeitgenössischer Autor; Rabbiner in Brooklyn, New York.
Tikunej Sohar: Erklärungen des Sohar (jüdische Mystiklehre von Rabbi Schim’on bar Jochai).



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Bauen am Schabbat (3. Teil)

Im Talmud Schabat legen unsere Gelehrten fest: „Wer am Schabat ein festes Zelt / eine feste Überdachung baut, der hat den Schabat übertreten" (Talmud Schabat, Blatt 138).

Und der RamBam schreibt hierzu: „Wer am Schabat ein festes Zelt baut, der hat den Schabat übertreten, denn diese ist eine abgeleitete Arbeit (Tolada) des Bauverbotes." (RamBam, Hilchot Schabat. Ab.10, Halacha 13).

Wir sehen also: Unsere Gelehrten haben festgelegt, dass der Bau eines Zeltes, und nicht nur eines typischen Zeltes, sondern auch der Bau einer anderen Form von Überdachung, am Schabat nach Toragesetz verboten ist. Diese Arbeit entspricht ihrem Prinzip nach der Funktion einer Bautätigkeit, daher nennen wir sie eine abgeleitete Arbeit, die jedoch genauso verboten ist wie das klassische Bauen am Schabat.

Und nun unterscheidet der Talmud zwischen zwei Formen der Überdachung. Es gibt:

1.) Eine feste Überdachung (Ohel Keva)

Dafür müssen 2 Bedingungen erfüllt sein: Das Dach/die Überdachung soll für längere Zeit bestehen, soll also nicht provisorisch sein. Ebenso: Die Überdachung muss ein Mindestmaß von 1 Tefach auf 1 Tefach haben (ein Tefach entspricht einer Handbreite). Ebenso muss die Fläche, die überdacht werden soll, mindestens einen Tefach hoch sein.

Und das bedeutet: Es ist ein Toraverbot eine solche feste Überdachung am Schabat zu errichten, selbst wenn diese Überdachung nur oben, an ihren Seiten aber offen ist. (siehe hierzu ausführlich in: Schulchan Aruch, Orach Chaim-Hilchot Schabat, סימן שט"ו).

Daher: Ein Mensch, der ein Tuch/eine Decke/ein Laken usw. auf vier Stangen z.B. fest macht, damit er darunter liegen kann, und er dies für eine längere unbestimmte Zeit errichtet, der begeht ein Schabat-Verbot im Sinne des Bauverbotes (Mischna Brura, משנה ברורה ס"ק א).

2.) Eine provisorische Überdachung (Ohel Arai)

Damit ist eine Überdachung gemeint, die nur von kurzer Dauer sein soll, oder deren Maß weniger als 1 Tefach auf 1 Tefach ist.

Die Errichtung einer solchen provisorischen Überdachung ist am Schabat ebenso verboten, jedoch nach rabbinischem und nicht nach Toragesetz.

Folgendes ist jedoch am Schabat erlaubt:

Man darf am Schabat da, wo schon eine Überdachung besteht, eine provisorische Überdachung hinzufügen (Tosefet Ohel Arai). Wohlgemerkt nur dann, wenn die Überdachung als solche schon steht und funktionstüchtig ist. (siehe auch: Mischna Brura, סקי"ד, סקט"ו). Hier ein Beispiel: Es ist am Schabat verboten, an einem Kinderwagen ein Dächlein zum Schutz vor Sonne oder Regen zu befestigen. Wenn aber das Dächlein schon vor dem Schabat befestigt war, so darf man es am Schabat schließen und öffnen. Generell gilt: Jede Art von Überdachung, die schon vor dem Schabat befestigt war (und mindestens schon einen Tefach ausgebreitet war), darf man am Schabat ziehen, vergrößern und erweitern.

Ebenso gilt: Ein Gegenstand, der schon komplett und vollständig in sich besteht (Kli Echad), darf am Schabat geöffnet und geschlossen werden, selbst wenn dabei eine Überdachung entsteht (siehe hierzu in Schulchan Aruch u. Mischna Brura: סימן שטו ס"ה – מ"ב סקכ"ז ).

Beispiel: Man darf am Schabat einen Klappstuhl, ein Klappbett, einen Klapptisch usw. öffnen (und schließen), auch wenn dabei eine Überdachung entsteht, denn die hier entstehende Überdachung (ebenso die Mechizot, die Außenseiten) bestehen in sich schon und werden lediglich aktiviert, nicht jedoch neu errichtet. Ebenso darf man z.B. ein Suka-Dach, welches mit der Suka schon fest verbunden ist, oder zumindest ein Tefach ausgebreitet ist, am Schabat schließen und öffnen.

Eine Schublade darf am Schabat nicht an einen Tisch angebracht werden, wenn dadurch eine Überdachung entsteht. (siehe hierzu in Schmirat Schabat Kehilchata, 24. Ab., 24. Halacha)



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Die sieben universellen (noachidischen) Gesetze

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Die Torah, die dem jüdischen Volk am Berg Sinai gegeben wurde, enthält auch das System der sieben Gesetze der Kinder Noachs (Noahs). Diese ethischen Gesetze haben universale Gültigkeit - sie betreffen und verpflichten alle Nachkommen Noachs d.h. alle Menschen. Dagegen sind die Zehn Gebote Teil der 613 Gebote und Verbote der Torah, welche das jüdische Volk verpflichten.

Kurze Zusammenfassung der 7 Noachidischen Hauptgesetze: Sechs Verbote und ein Gebot (nach dem Codex des Maimonides)

  1. Götzendienst
    • Das Knien, Beten, Opfern oder sonstiger Dienst irgendeiner vermeintlichen Gottheit ausser dem Schöpfer selbst ist verboten.
  2. Blasphemie
    • Das "Segnen" des Schöpfers (der Ausdruck "Segnen" ist ein Euphemismus; gemeint ist das Gegenteil).
  3. Mord
    • Jemanden absichtlich töten. [inkl. Abtreibung und (aktive) Sterbehilfe].
  4. Sexuelles Vergehen
    • Ehebruch - Beziehungen zu einer mit einem Anderen verheirateten Frau
    • Inzest - Beziehungen zu verschiedenen nahen Verwandten
    • Homosexuelle Beziehungen zwischen zwei Männern
    • Sodomie - Beziehungen zu einem Tier
  5. Unehrliches Sichaneignen
    • von fremdem Eigentum (Diebstahl, Raub, das Zurückhalten von Arbeitslohn etc.) oder von Leib (Menschenraub)
  6. Verzehr von Teilen lebendiger Tiere
    • Das Essen eines vom lebenden Tier abgetrennten Glieds oder dessen Fleisch, sogar nach dem in der Zwischenzeit eingetretenen Tod des Tieres.
  7. Gerichte/Gesetze
    • Die Einrichtung von geeigneten Bezirksgerichten, welche über die Einhaltung dieser Verbote beraten und das Volk ermahnen und im gegebenen Fall auch Strafrecht anwenden.

Nach manchen Autoritäten gelten zusätzlich die folgenden Gesetze: Zwei Verbote und ein Gebot

  1. Die Kreuzzucht zwei verschiedener Tierarten oder zwei verschiedener Baumarten
  2. Das Kastrieren von Tieren
  3. Die Pflicht, geeignetes Zivilrecht einzuführen

Die Gerechten aller Nationen haben ein Anteil an der zukünftigen Welt. [Tosefta, Sanhedrin 13]
Ich rufe Himmel und Erde als Zeugen. Jede Person, ob Nichtjude oder Jude, Mann oder Frau, Knecht oder Magd, kann die G"ttliche Präsenz über sich bringen, je nach seinen Taten. [Tanna debej Elijahu Rabba 9]


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