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Der Monat Cheschwan / Mar-Cheschwan / Bul

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Wir stehen im Jahr 5779. Vor 4123 Jahren, im Jahre 1656, begann in diesem Monat der Mabul (die Sintflut).

Cheschwan ist der zweite Monat des neuen Jahres, wird aber in der Thora der achte genannt, weil man mit Nissan zu zählen anfängt. Dieser Monat wird im Tanach "Bul" genannt. Im ersten Buch der Könige (Melachim I, 6:38) heisst es: "Und im elften Jahre, im Monat Bul, das ist der achte Monat, war das Haus (der Tempel) fertig..."

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Etwas zum Nachdenken

Etwas zum Nachdenken

Das Folgende ist die Übersetzung eines Artikels des spanischen Schriftstellers Sebastian Vilar Rodriguez, der am 15. Januar 2008 in einer spanischen Zeitung veröffentlicht wurde. Es braucht nicht viel Phantasie, um seine Botschaft für das übrige Europa hochzurechnen - und möglicherweise für den Rest der Welt.

ALLES EUROPÄISCHE LEBEN STARB IN AUSCHWITZ

von Sebastian Vilar Rodrigez

Ich ging in Barcelona die Straße entlang, ​​und entdeckte plötzlich eine schreckliche Wahrheit - Europa starb in Auschwitz...  Wir töteten 6 Millionen Juden und ersetzten sie durch 20 Millionen Muslime. In Auschwitz haben wir eine Kultur, eine Denkweise, eine Kreativität, eine Geistesgabe verbrannt. Wir zerstörten das auserwählte Volk, das wirklich auserwählte, weil es große und wunderbare Menschen hervorbrachte, die die Welt veränderten.

Der Beitrag dieser Menschen ist in allen Lebensbereichen zu spüren: in der Wissenschaft, der Kunst, dem internationalen Handel und vor allem, als das Gewissen der Welt. Das sind die Menschen, die wir verbrannten.

Und unter dem Deckmantel der Toleranz, und weil wir uns selbst beweisen wollten, dass wir von der Krankheit des Rassismus geheilt wären, öffneten wir unsere Tore für 20 Millionen Muslime, die uns Dummheit und Ignoranz, religiösen Extremismus und Mangel an Toleranz gebracht haben, Kriminalität und Armut, durch eine mangelnde Bereitschaft zu arbeiten und ihre Familien mit Anstand zu unterstützen.

Sie haben unsere Züge gesprengt und unsere schönen spanischen Städte zur Dritten Welt gemacht, die in Dreck und Kriminalität ertrinkt.

In den verschlossenen Wohnungen, die sie kostenlos von der Regierung erhalten, planen sie den Mord und die Zerstörung ihrer naiven Gastgeber.

Und so haben wir also in unserem Elend Kultur für fanatischen Hass, kreative Geschicklichkeit für destruktive Fähigkeit, Intelligenz für Rückständigkeit und Aberglauben ausgetauscht.

Wir haben das Streben der Juden Europas nach Frieden, und ihre Talente für eine bessere Zukunft für ihre Kinder, ihr entschlossenes Festhalten am Leben, weil das Leben heilig ist, ausgetauscht mit solchen, die den Tod betreiben, mit Menschen, die von der Sehnsucht nach dem Tod für sich und andere, für unsere Kinder und ihre, verzehrt werden.

Was für einen schrecklichen Fehler hat das miserable Europa gemacht ...



Die globale islamische Bevölkerung beträgt etwa 1,2 Milliarden, das ist eine Milliarde und zweihundert Millionen oder 20% der Weltbevölkerung. Sie haben folgende Nobelpreise erhalten:

Literatur
1988 - Najib Mahfooz
2006 - Orhan Pamuk

Frieden
1978 - Anwar El-Sadat
1994 - Yasser Arafat
2003 - Shirin Ebadi
2005 - Mohamed ElBaradei
2006 - Muhammad Yunus

Chemie
1990 - Elias James Corey
1999 - Ahmed Zewail

Wirtschaft
(null)

Physik
1979 - Abdus Salam

Medizin
1960 - Peter Brian Medawar
1998 - Ferid Mourad


Insgesamt: 12 (zwölf)


Die globale jüdische Bevölkerung beträgt ca. 14.000.000, das sind vierzehn Millionen oder rund 0,02% der Weltbevölkerung. Sie haben folgende Nobelpreise erhalten:

Literatur:
1910 - Paul Heyse
1927 - Henri Bergson
1958 - Boris Pasternak
1966 - Shmuel Yosef Agnon
1966 - Nelly Sachs
1976 - Saul Bellow
1978 - Isaac Bashevis Singer
1981 - Elias Canetti
1987 - Joseph Brodsky
1991 - Nadine Gordimer
2002 - Imre Kertesz
2005 - Harold Pinter

Frieden:
1911 - Alfred Fried
1911 - Tobias Asser
1968 - Rene Cassin
1973 - Henry Kissinger
1978 - Menachem Begin
1986 - Elie Wiesel
1994 - Shimon Peres
1994 - Yitzhak Rabin
1995 - Joseph Rotblat

Chemie:
1905 - Adolph von Baeyer
1906 - Henri Moissan
1910 - Otto Wallach
1915 - Richard Willstaetter
1918 - Fritz Haber
1943 - George Charles de Hevesy
1961 - Melvin Calvin
1962 - Max Ferdinand Perutz
1972 - William Howard Stein
1972 - C.B. Anfinsen
1977 - Ilya Prigogine
1979 - Herbert Charles Brown
1980 - Paul Berg
1980 - Walter Gilbert
1981 - Ronald Hoffmann
1982 - Aaron Klug
1985 - Herbert A. Hauptman
1985 - Jerome Karle
1986 - Dudley R. Herschbach
1988 - Robert Huber
1989 - Sidney Altman
1992 - Rudolph Marcus
1998 - Walter Kohn
2000 - Alan J. Heeger
2004 - Irwin Rose
2004 - Avram Hershko
2004 - Aaron Ciechanover
2006 - Roger D. Kornberg
2009 - Ada Yonath

Wirtschaft:
1970 - Paul Anthony Samuelson
1971 - Simon Kuznets
1972 - Kenneth Joseph Arrow
1973 - Wassily Leontief
1975 - Leonid Kantorovich
1976 - Milton Friedman
1978 - Herbert A. Simon
1980 - Lawrence Robert Klein
1985 - Franco Modigliani
1987 - Robert M. Solow
1990 - Harry Markowitz
1990 - Merton Miller
1992 - Gary Becker
1993 - Rober Fogel
1994 - John Harsanyi
1997 - Robert Merton
1997 - Myron Scholes
2001 - George Akerlof
2001 - Joseph Stiglitz
2002 - Daniel Kahneman
2005 - Robert J. Aumann
2006 - Andrew Z. Fire

Medizin:
1908 - Elie Metchnikoff
1908 - Paul Erlich
1914 - Robert Barany
1922 - Otto Meyerhof
1930 - Karl Landsteiner
1931 - Otto Warburg
1936 - Otto Loewi
1944 - Joseph Erlanger
1944 - Herbert Spencer Gasser
1945 - Ernst Boris Chain
1946 - Hermann Joseph Muller
1950 - Tadeus Reichstein
1952 - Selman Abraham Waksman
1953 - Hans Krebs
1953 - Fritz Albert Lipmann
1958 - Joshua Lederberg
1959 - Arthur Kornberg
1964 - Konrad Bloch
1965 - Francois Jacob
1965 - Andre Lwoff
1967 - George Wald
1968 - Marshall W. Nirenberg
1969 - Salvador Luria
1970 - Julius Axelrod
1970 - Sir Bernard Katz
1972 - Gerald Maurice Edelman
1975 - David Baltimore
1975 - Howard Martin Temin
1976 - Baruch S. Blumberg
1977 - Rosalyn Sussman Yalow
1977 - Andrew V. Schally
1978 - Daniel Nathans
1980 - Baruj Benacerraf
1984 - Cesar Milstein
1985 - Michael Stuart Brown
1985 - Joseph L. Goldstein
1986 - Stanley Cohen (& Rita Levi-Montalcini)
1988 - Gertrude Elion
1989 - Harold Varmus
1991 - Erwin Neher
1991 - Bert Sakmann
1993 - Richard J. Roberts
1993 - Phillip Sharp
1994 - Alfred Gilman
1994 - Martin Rodbell
1995 - Edward B. Lewis
1997 - Stanley B. Prusiner
1998 - Robert F. Furchgott
2000 - Eric R. Kandel
2002 - Sydney Brenner
2002 - Robert H. Horvitz
2006 - Roger Kornberg jr.

Physik:
1907 - Albert Abraham Michelson
1908 - Gabriel Lippmann
1921 - Albert Einstein
1922 - Niels Bohr
1925 - James Franck
1925 - Gustav Hertz
1943 - Gustav Stern
1944 - Isidor Issac Rabi
1945 - Wolfgang Pauli
1952 - Felix Bloch
1954 - Max Born
1958 - Igor Tamm
1958 - Il'ja Mikhailovich
1958 - Igor Yevgenyevich
1959 - Emilio Segre
1960 - Donald A. Glaser
1961 - Robert Hofstadter
1962 - Lev Davidovich Landau
1963 - Eugene P. Wigner
1965 - Richard Phillips Feynman
1965 - Julian Schwinger
1967 - Hans Albrecht Bethe
1969 - Murray Gell-Mann
1971 - Dennis Gabor
1972 - Leon N. Cooper
1973 - Brian David Josephson
1975 - Benjamin Mottleson
1976 - Burton Richter
1978 - Arno Allan Penzias
1978 - Peter L Kapitza
1979 - Stephen Weinberg
1979 - Sheldon Glashow
1988 - Leon Lederman
1988 - Melvin Schwartz
1988 - Jack Steinberger
1990 - Jerome Friedman
1992 - Georges Charpak
1995 - Martin Perl
1995 - Frederick Reines
1996 - David M. Lee
1996 - Douglas D. Osheroff
1997 - Claude Cohen-Tannoudji
2000 - Zhores I. Alferov
2003 - Vitaly Ginsburg
2003 - Alexei Abrikosov
2004 - David Gross
2004 - H. David Politzer
2005 - Roy Glauber

Insgesamt: 172!



Die Juden betreiben KEINE Gehirnwäsche an Kindern in militärischen Trainingslagern und lehren sie nicht, sich selbst in die Luft zu sprengen, um eine maximale Todesrate von Juden und anderen Nicht-Muslimen herbei zu führen. Die Juden entführen keine Flugzeuge, noch töten sie Athleten bei den Olympischen Spielen oder sprengen sich in deutschen Restaurants in die Luft. Es gibt KEINEN einzigen Juden, der eine Kirche zerstört hat. Es gibt KEINEN einzigen Juden, der dadurch protestiert, dass er Menschen tötet.

Die Juden handeln nicht mit Sklaven, noch haben sie Staats-und Regierungschefs, die zum Heiligen Krieg aufrufen und den Tod aller Ungläubigen fordern.

Vielleicht sollten die Muslime auf der Welt erwägen, mehr in Bildungsstandards zu investieren und weniger darin, die Schuld für all ihre Probleme auf die Juden zu schieben.

Muslime müssen sich fragen "was können wir für die Menschheit tun", bevor sie verlangen, dass die Menschheit sie respektiert.

Unabhängig davon wie Ihre Gefühle gegenüber der Krise zwischen Israel und den Palästinensern und den arabischen Nachbarn sind, selbst wenn Sie glauben, dass es mehr Schuld auf Seiten Israels gäbe, so sagen doch die folgenden beiden Sätze alles:     

"Wenn die Araber heute ihre Waffen niederlegen würden, gäbe es keine Gewalt mehr. Wenn die Judenheute ihre Waffen niederlegen würden, gäbe es kein Israel mehr ... "Benjamin Netanyahu"


 

General Eisenhower warnte uns.

Es ist ein Teil der Geschichte, dass der Oberste Befehlshaber der Alliierten Streitkräfte, General Dwight D. Eisenhower, als er die Opfer der Vernichtungslager fand, befahl, dass alle möglichen Fotos aufgenommen wurden, und befahl, dass das deutsche Volk aus den umliegenden Dörfern durch die Lager geführt wurde und sogar die Toten begraben musste.
Er tat das, weil er in diesem Zusammenhang sagte:

"Nehmt das jetzt alles zu Protokoll - macht Filme - nehmt Zeugenaussagen - denn irgendwann im Lauf der Geschichte wird ein Bastard aufstehen und sagen, dass dies nie geschehen ist."

Kürzlich diskutierte man in Großbritannien darüber, den Holocaust von den Schullehrplänen zu streichen, weil es die muslimische Bevölkerung "beleidigt", da sie behauptet, dass er nie geschehen sei. Er ist noch nicht gestrichen worden. Allerdings ist das ein erschreckendes Zeichen der Angst, die die Welt ergreift und der gegenüber jedes Land leicht nachgeben könnte.


Es sind nun mehr als 60 Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vergangen. Dieser Text soll erinnern an die 6 Millionen Juden, 20 Millionen Russen, 10 Millionen Christen und 1.900 katholischen Priester, die "ermordet wurden, vergewaltigt, verbrannt, ausgehungert, geschlagen, an denen experimentiert wurde und die gedemütigt wurden", während das deutsche Volk wegschaute.

Heute, mit einem Iran, der wie auch andere, behauptet, der Holocaust sei ein "Mythos", ist es mehr als je zuvor unerlässlich, sicherzustellen, dass die Welt nie vergisst.

Wie viele Jahre wird es dauern, bis es heißt, dass der Angriff auf das World Trade Center "NIE GESCHAH", weil es einige Muslime in den Vereinigten Staaten beleidigt?

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Thora im Licht der Erkenntnisse der modernen Medizin



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Der Zeitpunkt, zu welchem die Entwicklung des Blutgerinnungs­faktors beim Neugeborenen abgeschlossen ist

modmedicineEines der Gebote der Thora, das im Jüdischen Volk am weitesten verbreitet ist, ist die Mizwah, also das Gebot, der Beschneidung, genannt Brit Mila. Die mündliche Überlieferung, der Talmud, versichert uns, dass dieses Gebot zu allen Zeiten von unserem Volke mit Freude ausgeführt werden wird, auch zu Zeiten, da ein grosser Teil unseres Volkes den Geboten der Thora nicht nachleben wird.

Es ist faszinierend zu sehen, wie sich diese Versicherung des Talmud in vollem Ausmasse bis in unsere Zeit -zweitausend Jahre später- bewahrheitet hat. Die folgende Begebenheit datiert zurück zur Zeit des Eisernen Vorhangs.
Ein Mohel, eben ein Mann, der Beschneidungen vornimmt, erzählte folgende Geschichte, die sich in Moskau abgespielt hatte:
“Eines Tages hielt ein Wagen der Geheimpolizei vor meinem Hause. Ein Beamter der KGB stand vor der Tür und befahl in barschem Ton “Pack deine ’Sachen’ ein!“. Ich verstand, dass er damit meine Utensilien für die Brit Mila meinte und wusste, woran ich war. Ich nahm deshalb auch meinen Talit und meinen weissen ’Kittel’ von Jom Kippur mit, damit man mich darin begraben solle.

Er verband meine Augen und setzte mich in den Wagen. Ich konnte feststellen, dass die Fahrt kreuz und quer durch Moskau ging. Ich hatte keine Ahnung, wo ich mich befand. Als endlich angehalten wurde, führte er mich, immer noch mit verbundenen Augen, in ein Haus. Es ging einen Korridor entlang und dann in ein Zimmer. Nun nahm er mir die Augenbinde ab. Ich befand mich in einem Raum, in welchem eine Mutter, mit ihrem Kleinkind auf den Knien, auf einem Stuhl sass. Der KGB-Beamte wandte sich zu mir: “Mach deine Arbeit!” Ich vollzog die Mila an dem Kind. Der Geheimpolizist, der Vater des Kindes, steckte mir eine Flasche Wodka in die Hand, verband meine Augen wieder und führte mich zurück zum Wagen. Es ging wiederum im Zickzack durch die Strassen Moskaus, bis er mir die Augenbinde erneut abnahm und ich mich wieder vor meinem Hause befand.”

Dieses Gebot steht mit folgendem Wortlaut in der Thora: “...und am achten Tage soll er an dem Fleische seiner Vorhaut beschnitten werden.” (Leviticus Kap. 12, Verse 2 u. 3)

Die Thora befiehlt nicht, das Kind sofort in den ersten Tagen nach seiner Geburt zu beschneiden. Sie befiehlt auch nicht, dies nach dem achten Tage zu tun. Sondern: “und am achten Tage soll er an dem Fleische seiner Vorhaut beschnitten werden. Genau am achten Tage.

Es versteht sich, dass wir uns nicht anmassen können, mit unserem begrenzten Verstand die ganze Tiefe des Grundes zu erfassen, warum die Thora uns die Mizwah genau so gegeben hat. Es ist aber angebracht, sich den erstaunlichen Zusammenhang zwischen der neueren Erkenntnis der Medizin-Wissenschaft und der Vorschrift, die Mila genau am achten Tage vorzunehmen, vor Augen zu führen.
Wir wollen die Worte eines Aufsatzes “Fragen der Blutgerinnung und Blutung beim Neugeborenen” von Dr. Ajala Abramov zitieren. (Assja, Band 3, Seite 384):
“Der Vorgang der Blutgerinnung ist abhängig von der Gruppe der Albumine, die in der Leber gebildet und Gerinnungsauslöser oder Gerinnungsfaktoren genannt werden. Diese Faktoren, mit den Ziffern I-XIII (1-13) bezeichnet, aktivieren sich gegenseitig (mit Hilfe von Enzymen) in einer Kette bis zur endgültigen Stabilisierung des Gerinnungsfaktors, genannt Fibrin.

In den ersten Tagen nach der Geburt ist die Leber noch nicht reif für diese Aktivität. Es ist klar, dass sie die erhöhte Belastung eines chirurgischen Eingriffes nicht aushalten und ein solcher infolge starker Blutung zum Tode des Kindes führen kann, das dieser Blutung nicht gewachsen ist.

Bis zum achten Lebenstag nimmt die  physiologische Kräftigung der Leber kontinuierlich zu, wobei sie ihre Aufgaben immer besser wahrnehmen kann. Im Alter von 8 Tagen ist bereits eine genügende Stufe von Gerinnungsbildung und Verblutungsschutz erreicht.”

Derjenige, der offene Augen hat, sieht hier klar die Hand G’ttes, der die Schöpfung hervorgebracht, sie beherrscht, und die Thora gegeben hat, und den Tag des Erreichens genügender Blutgerinnungsfaktoren mit dem Tage des Gebotes der Beschneidung zusammengelegt hat.




 

Biologie von heute: Was ist der Thora bzw. dem Talmud bekannt?

Was genau enthält der Bienenhonig?

biologieGrundsätzlich gilt bei den Thora-Vorschriften über verbotene Speisen: Das Produkt eines zum Verzehr verbotenen Tieres ist ebenfalls verboten, so zum Beispiel: Eier oder Milch eines verbotenen Tieres.

Aufgrund dieser Vorschrift ist es eigentlich verwunderlich, dass uns der Genuss von Bienenhonig erlaubt ist. Denn: obwohl der Honig aus Blütennektar entsteht, ist kaum anzunehmen, dass dieser ohne irgend eine Beimischung seitens der Biene wieder ausgeschieden wird, genau so wie er in sie gelangt ist.

Denn wäre dies so, so würde er ja wiederum als Blütennektar ausgeschieden. Die Entstehung des Honigs benötigt die Beimischung einer Substanz seitens der Biene, die den Blütennektar verarbeitet und ihn zu Honig verwandelt.

Genau, wie das Gras, das vom Kamel gefressen wurde, sich nach seiner Verarbeitung im Körper des Tieres zu Milch verwandelt und diese zum Genusse verboten ist, eben aus der Regel heraus, dass alles, was vom verbotenen Tier ausgeschieden wird, verboten ist, genau so sollte der Honig zum Genusse verboten sein, da es doch verboten ist, die Biene selbst zu essen.

Und sogar wenn die Entstehung des Honigs aus Blütennektar ohne Beimischung einer Substanz aus dem Körper der Biene möglich wäre. Es ist doch sicher anzunehmen, dass verschiedene Säfte in den Bienenmagen ausgeschüttet werden, wie dies in den Mägen jedes anderen Tieres geschieht.

Demnach hätten unsere Weisen, die Talmudgelehrten, den Honig zumindest aus dieser Sicht zum Verzehr verbieten sollen.

Neuere Entdeckungen haben zwei erstaunliche Tatsachen zutage gefördert:
1.  Die Biene hat zwei Mägen, ein Verdauungsmagen und einen “Honigmagen”.
2.  Im “Honigmagen” befinden sich keine Magensäfte.

Mit der Entdeckung dieser zweiten Tatsache ist unsere zweite Frage bezüglich der Magensäfte bereits beantwortet.

Und was ist mit der ersten Frage?

Nun, weitere Forschungen haben eine neue Tatsache ans Licht gebracht: Der “Honigmagen” der Biene scheidet ein Enzym aus, welches die Moleküle des Blütennektars spaltet und sie von Disaccariden (Zweifachzucker) zu Monosacchariden (Einfachzucker) umwandelt.

(Der Honig enthält isomerischen Zucker - der in seiner Hauptsache aus einem Gemisch von fast gleich vielen Bestandteilen Glukose [Traubenzucker] und Fruktose [Fruchtzucker] besteht.)

Nachdem das Enzym, welches von der Biene abgesondert wurde, seine Arbeit verrichtet, also den Blütennektar in Honig verwandelt hat, scheidet es sich aus dem Magen aus, ohne, dass irgend etwas von ihm dort übrigbleibt. Die Biene gibt den reinen Blütennektar ohne irgend eine Beimischung in die Honigwabe.

Es ist nun verständlich, warum wir Bienenhonig essen.

Hätte es eine Universität zu Zeiten des Talmuds gegeben und man hätte ihre Wissenschaftler gefragt, ob man nach den Gesetzen der Thora den Verzehr von Bienenhonig erlauben könne, wäre ihre Antwort ohne Zweifel ein eindeutiges “Nein!” gewesen.

Genau wie die Milch eines verbotenen Tieres.

Denn zweifelsohne mischt sich ein Minimum von Substanz der Biene in den Honig.

Die mündliche Lehre hat den folgenden kurzen und prägnanten Satz von Geschlecht zu Geschlecht bis Moses unseren Lehrer überliefert bekommen:

“Bienenhonig ist erlaubt zu essen, weil die Bienen ihn in ihren Körper bringen und ihn nicht von ihrem Körper ausstossen.” (Traktat Bechorot, 7b)

Das heisst: Der Bienenhonig ist nicht wie Milch eines verbotenen Tieres. Im Bienenhonig hat es keinerlei Beimischung einer Substanz vom Körper der Biene, er enthält genau den Stoff, der in sie hineingekommen ist.

Wer hätte vor Tausenden von Jahren um dieses Naturgeheimnis wissen können, das jeder Logik und verankerten Vorstellung der Gegebenheiten bezüglich der Milch widerspricht?




Thora und Geographie

Seit wann ist die Form der Erde bekannt?

geographieJeder Schüler weiss um die Meinung der alten Griechen, die Welt sei eine flache, auf den Schwänzen dreier riesiger Drachen ruhende Platte. Andere vertraten die Meinung, diese Platte werde von drei Säulen gewaltigen Ausmasses getragen.

Wie dem auch sei, alle waren sich darin einig, dass Erdbeben durch minime Bewegungen der Träger dieser Platte ausgelöst würden.

Die Theorie einer runden Erde wurde als völlig unplausibel und unlogisch abgetan.

Seit Kolumbus den amerikanischen Kontinent vor ca. fünfhundert Jahren (1492) dadurch entdeckte, dass er das östlich gelegene Indien in der Gewissheit einer runden Erde in westlicher Richtung erreichen wollte, und dabei bisher unbekanntes Festland entdeckte, begannen die Wissenschaftler in dieser Frage endlich umzudenken. Zu betonen ist dabei, dass diese neue Erkenntnis im vollkommenen Gegensatz zur damals noch allgemein herrschenden Ansicht der flachen Erdform stand.

Die Vorstellung einer kugelförmigen Erde griff immer mehr um sich und erhärtete sich im Verlaufe der jüngsten Generationen mit klarer, absoluter Wissenschaftlichkeit - mit den Aufnahmen aus dem All als letzte Kette der Beweise - sodass wir für die Vorstellung einer Platte auf Drachen- oder Elefantenfüssen nur noch ein mitleidiges Lächeln übrig haben.

Und doch dürfen wir nicht vergessen, dass die Erdbewohner der damaligen Zeit keinen anderen geografischen Anhaltspunkt hatten, als eine Fläche, die von Feldern und Bergen bedeckt ist, soweit das Auge reicht. Sie hatten also gar keinen Grund anzunehmen, die Erde sei rund.

Insbesondere nicht, bevor Newton das Gesetz der Schwerkraft entdeckte. Es gab keine Veranlassung, sich vorzustellen, die von Menschen und Tieren bevölkerte Welt mit all den auf ihr befindlichen Gegenständen sei kugelförmig, wobei die Geschöpfe, die auf der gegenüberliegenden Seite stünden, mit dem Kopf nach unten und den Füssen nach oben gerichtet seien, ohne dass sie von der Erde fallen.

Schlagen wir nach, was im Sohar, vor etwa zweitausend Jahren geschrieben, zu diesem Thema ausgeführt wird.

Was da steht, hätten die Menschen der damaligen Zeit bestimmt als Phantastereien abgetan (ebenso, wie es dies ein Teil der heute unter uns lebenden Menschen mit gewissen Aussagen unserer Weisen tun, z.B. was die zukünftige Welt betrifft oder die bevorstehende Erlösung unseres Volkes).

Der Sohar sagt folgendes: (Leviticus Seite 10, 1)

Der gesamte bewohnte Bereich, (will heissen, die ganze, von Geschöpfen bewohnte Welt) ist rund wie ein Ball, diese sind unten und diese sind oben. (mit “diese” ist ein Teil der Erdbewohner gemeint, ein Teil der Erdbewohner lebt auf der unteren Seite des Balles und ein Teil auf der oberen.)

Und all diese Geschöpfe sind in ihrem Aussehen verschieden infolge des Unterschiedes der Luft, je nach Ort, und sie stehen aufrecht wie die übrigen Menschen. (Die Geschöpfe unterscheiden sich in ihrer Farbe, Physiognomie usw. infolge des Unterschiedes der Luftzusammensetzung am jeweiligen Ort. Aber sie stehen an ihrem Ort, also auch “unten” aufrecht, wie die andern.)

Und deshalb hat es Platz auf dem bewohnten Bereich. (Deshalb ist genügend Platz für alle Erdbewohner, weil die Erde durch ihre runde Form nicht begrenzt ist wie dies bei einer Platte der Fall wäre.)

Wenn es hell ist für diese, ist es dunkel für diese - für diese ist es Tag und für diese ist es Nacht. Und es gibt einen Ort, an dem ständig Tag ist, es gibt dort keine Nacht, es sei denn, für eine kurze Zeit usw. Denn so steht: “Ich danke Dir, denn aussergewöhnlich wunderbar bin ich als Schöpfung, wunderbar sind Deine Taten, und meine Seele weiss dies sehr.” (Psalmen, Kap. 139, Vers 14)

Und dieses Geheimnis ist den Beherrschern der Weisheit übergeben worden (Den Wissenden der Thora-Weisheit) usw.

In diesem kurzen, frappanten Passus des Sohar sind viele wichtige Informationen enthalten:

  1. Die Erde hat Kugelform. Im Gegensatz zur Meinung der damaligen Wissenschaftler, die Erde sei flach.
  2. Und trotzdem befinden sich nicht nur auf ihrer oberen Hälfte Menschen, sondern auch auf ihrer unteren.
  3. Auch die Menschen, die sich auf der unteren Hälfte befinden, stehen aufrecht, (mit den Füssen auf der Erde) wie diejenigen, die sich auf der oberen Hälfte befinden - Fazit der Erdanziehungskraft.
  4. Trotz Ähnlichkeit und sogar Gleichheit der Form und der Art des Menschen auf beiden Seiten der Erde ist das Aussehen ihres Angesichtes, ihre Farbe usw. verschieden von Ort zu Ort. (Schwarze, Rothäutige, Gelbe usw.)
  5. Der Unterschied im Aussehen der Menschen unterschiedlicher Orte entspringt der unterschiedlichen athmosphärischen Bedingungen der Orte.
  6. Wenn auf einem Teil der Erde für die einen Nacht ist, ist es für die andern Tag und umgekehrt.
  7. Es gibt einen Ort auf der Erde, der während einer langen Zeitspanne hell und während einer kurzen Zeitspanne dunkel ist.
Die Thoragelehrten Israels wussten um dem Umstand, dass ihr Wissen den damaligen Wissenschaftlern nicht bekannt war. Sie hatten auch die Gewissheit, dass diese Ansicht in den Augen der damaligen Wissenschaftler komisch wäre.

Am Ende dieses Soharabschnittes wird das Wissen um diesen Umstand in Form eines Geheimnisses bekanntgegeben. Unsere Weisen machen dort auch klar, dass die Quelle dieser Informationen nicht etwa durch Erforschung der Natur, sondern durch mündliche Übermittlung den Thoragelehrten weitergegeben wurde. Die letzten Worte dieses Abschnittes lauten:

Und dieses Geheimnis ist den Beherrschern der Weisheit übergeben worden (Den Wissenden der Thora-Weisheit) usw.*

Will heissen: Die Quelle dieses Wissens ist nicht auf der Basis der Naturforschung aufgebaut, sondern sie ist reines Thorawissen.

Dieser Sohar ist ein klarer Beweis, dass die Thora g”ttgegeben ist.

* Siehe auch im Sohar (Genesis 16): “Es sagte Rabbi Jossi... wir haben schon von den Vorstehern des Gelehrtensitzes gelernt, dass die Welt rund ist wie ein Ball.” Klare Aussagen bezüglich der runden Form der Erde finden wir auch im Midrasch Rabba (Numeri, Wochenabschnitt Nasso 13) und auch im Talmud Jeruschalmi (Avoda Sara 13). Siehe auch in Tossafot Avoda Sara 41a.




Astronomie im Talmud

Die exakte Berechnung des Monats

astronomieIst es möglich, dass der Talmud, der vor Tausenden von Jahren geschrieben wurde, exakte astronomische Daten enthält, welche erst jetzt den Leitern der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und auch deutschen Wissenschafter mittels ausgereifter elektronischer Geräte zugänglich wurden?

Das Erstaunliche: Die Antwort auf diese Frage ist ein in jeder Hinsicht entschiedenes Ja!

Bekanntlich zeigt sich der Mond zu Beginn jedes Monats jeweils als dünne Sichel, die immer grösser wird, bis er in der Monatsmitte als Vollmond sichtbar ist. Von da an “verkleinert” er sich immer mehr, bis er verschwindet und wieder “geboren” wird.

Der Tag dieser “Wiedergeburt”, also des wiederum Sichtbarwerdens der von neuem zunehmenden Mondsichel von der Erde aus wird “Molad” (wörtlich: Geburt), Neumond genannt. Der Tag des Neumondes ist der Monatsbeginn im jüdischen Kalender.

Der Zeitabschnitt zwischen einem Neumond und dem nächsten nennt sich Zeitspanne der Monderneuerung.

Es ist noch festzuhalten, dass der Monatsberechnung eine zentrale halachische Bedeutung im jüdischen Jahr zukommt, da die jüdischen Feiertage nach dem Monat festgesetzt werden, z.B. Pessach am 15. Nissan, Sukkot am 15. Tischri, Jom Kippur am 10. Tischri usw. wobei wie gesagt, die Monatsfestsetzung vom Neumond abhängig ist.

Im Talmud (Traktat Rosch Haschana 25 a) wird berichtet:

Einst bedeckte sich der Himmel und ein Schimmer, ähnlich dem Mondesschimmer wurde am 29. des Monats sichtbar. Die Leute meinten, es sei Neumond und machten das Gericht in Jerusalem darauf aufmerksam, dass der Moment gekommen sei, an welchem der Neumondstag festzusetzen sei.

Es antwortete ihnen Rabban Gamliel:

“So habe ich es vom Hause meines Grossvaters überliefert bekommen, die Monderneuerung kann nicht nach weniger als neunundzwanzigeinhalb Tagen, zwei Drittel Stunden und dreiundsiebzig Stundenteilen stattfinden.”

Soweit die Aussage Rabban Gamliels, eine Überlieferung, die über sein Vaterhaus und über die Kette der Nessi’im - der führenden Grössen Israels - zurückgeht bis zur mündlich überlieferten Thora, wie sie Mosche auf dem Berg Sinai empfangen hat.

Die Zeitspanne der Monderneuerung beträgt also nach der Berechnung des Talmud's: 29,5 Tage + 2/3 Stunden + 73 Stundenteile

Die Stunde wird nach dem Talmud nicht in sechzig Minuten geteilt, sondern in eintausendundachtzig. Der Rambam (Maimonides) schreibt in den Vorschriften zum Neumondstag (Jad Hachasaka Kapitel 6, Abschnitt 2):
“Der Tag und die Nacht haben vierundzwanzig Stunden zu jeder Zeit. Zwölf Stunden am Tag und zwölf Stunden in der Nacht. Die Stunde ist in eintausendundachtzig Teile eingeteilt. Und warum haben sie die Stunde mit dieser Zahl eingeteilt? Weil in dieser Zahl ein halbes, ein Viertel, ein Achtel, ein Drittel, ein Sechstel, ein Neuntel, ein Fünftel und ein Zehntel enthalten ist.”
Das heisst, die Stunde ist in diese Zahl eingeteilt, weil dadurch eine vielfältige Einteilung möglich ist.

Die Berechnung, wie sie Rabban Gamliel dargelegt hat, sieht in Dezimaldarstellung also folgendermassen aus:
  1. 1 Std. = 1080 Stundenteile
  2. 2/3 Std. = 720 Stundenteile  [(1080 : 3) x 2 Stundenteile]
  3. 720 Stundenteile + 73 Stundenteile = 793 Stundenteile
  4. 793 Stundenteile = 0,03059 Tage [793 : 24]
  5. 29,5 Tage + 0,03059 Tage = 29,53059 Tage

Die talmudische Zeitspanne der Monderneuerung beträgt also 29,53059 Tage.

Betrachten wir nun, was die Wissenschaft in dieser Angelegenheit errechnet hat:

Betrachten wir nun, was die Wissenschaft in dieser Angelegenheit errechnet hat:

Die Angaben sind dem Buch “NASA-BROCA’S BRAIN von Care Sagan, einem leitenden Wissenschafter der Weltraumbehörde NASA entnommen.

Neil Armstrong setzte im Juli 1969 ein Prismenglas auf den Mond. In der Folge peilte die NASA dieses mit einem Laserteleskop an. Die Mondumlaufbahn, also die Zeitspanne vom ersten Auftreffen des Laserstrahles auf das Prismenglas bis zum zweiten Mal, konnte nun mittels Atomuhren gemessen werden.

Care Sagan kommt auf das Resultat von 29,530588 Tagen für die Zeitspanne der Monderneuerung. Dies entspricht praktisch 29,53059 Tagen, da es sich um eine Differenz von 0,000002 Tagen handelt, (der zweimillionstel Teil eines Tages) also 0,1728 Sekunden.

Eine andere Messung, ausgeführt von Wissenschafter in Berlin, ergibt ein Resultat von 29.530589 Tagen. Die Differenz zur talmudischen Überlieferung beträgt jetzt nur noch 0,000001 Tage. Also, ein einmillionstel Tag, entsprechend 0,0864 Sekunden.

Wir, die wir mit Bestimmtheit wissen, dass die Thora unserem Volke vom Schöpfer der Welt gegeben wurde, wissen auch, dass uns der himmlische Gesetzgeber zu etlichen Geboten viele Naturgeheimnisse mitgeteilt hat, um diese Gebote richtig erfüllen zu können.

Der Midrasch (ein Kommentar zum Pentateuch aus der Zeit des Talmuds) bringt dies klar in seiner Erklärung zu folgendem Schriftvers zum Ausdruck:
“Es sprach G’tt zu Mosche und zu Aharon im Lande Mizrajim folgendes: Dieser Monat sei euch der Anfang aller Monate usw.” (Exodus Kap. 12, Vers 1-2)
In diesem Moment, (der Gesetzgebung der Monate) übergab G’tt Mosche die Gesetzmässigkeiten der Mondberechnung und die zu überliefernden Feinheiten ihrer Naturgesetze. Und G’tt teilte ihm mit, wie er Schaltjahre einsetzen und Monate festsetzen solle.
Weil es steht: “Hüte den Monat des Frühlings und mache Pessach usw.”
(G’tt teilte Mosche all diese Naturgesetze mit, damit durch die richtige Berechnung und Einteilung der Monate Pessach immer auf den Frühling fällt.)

Dieses eben gezeigte Beispiel (die Monderneuerung zwecks Festsetzung der jüdischen Feiertage) ist nur eines von Hunderten. Aber es genügt, um den unvoreingenommenen, von Vorurteilen unbelasteten Denker zu der sich aufdrängenden Erkenntnis zu bringen, dass die Thora unmöglich irgendeiner menschlichen Quelle, egal welcher Art, entspringen kann.

Aus diesem Blickwinkel verstehen wir auch, warum Rabban Gamliel nicht zurückschreckte, gegen die Zeugen zu entscheiden, die das Mondlicht damals gesehen hatten oder zumindest gesehen zu haben meinten. Diese seine Haltung gründete einzig auf der Tatsache, dass nach der Überlieferung seiner Ahnen, die bis auf die Überlieferung am Sinai zurückreichte, es unmöglich war, dass der Mond zu diesem Zeitpunkt hätte gesehen werden können. So wie es nach den Forschungen der heutigen Wissenschaft klar ist, dass am damaligen neunundzwanzigsten des Monats nicht das Mondlicht, sondern irgendein Lichtreflex der Wolken gesehen worden war.

Rabban Gamliel jedoch war sich dieser Sache schon damals gewiss, denn er wusste: Die Quelle meines Wissens ist die Thora mit ihrer mündlichen Überlieferung, und G’tt irrt sich nicht!

So gesehen müssen wir nur warten, bis die Wissenschaft in ihrer “Aufholjagd” hinter den Erkenntnissen der Thora noch einen Schritt weiter gegangen und imstande sein wird, die Berechnung der Zeitspanne der Monderneuerung um noch einen Bruchteil einer Sekunde genauer zu berechnen und so zur absoluten Genauigkeit dieses Zeitmasses gekommen sein wird.

„Denn sie ist eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Nationen, welche all diese Gesetze hören werden und sie werden sagen:

Es ist doch eine weise und einsichtsvolle Nation, dieses grosse Volk!“ (Deuteronomium Kap. 4, Vers 6)

Welches ist die Weisheit und Einsicht, die eine solche in den Augen der Nationen ist? Es ist die Berechnung der Zeitwenden und Gestirnbahnen. Und jeder, der imstande ist, Zeitwenden und Gestirnbahnen zu berechnen und dies unterlässt, auf ihn sagt der Schriftvers:

“Und das Werk G’ttes schauen sie nicht, und Seiner Hände Werk haben sie nicht gesehen.” (Jalkut Schim’oni, Wochenabschnitt Waet’chanan 4)

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